Historischer Verein Wolfratshausen e.V.
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2017 – GEDENKEN AN DIE BÜCHERVERBRENNUNG – 1933



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Filmprojekte von Dr. Sybille Krafft

Ende 2011 erhielt Dr. Sybille Krafft, die Vorsitzende unseres Vereins, in Cottbus den Deutschen Preis für Denkmalschutz und in Benediktbeuern die Isar-Loisach-Medaille. Um diese hohen Auszeichnungen zu feiern, lud der Vorstand die Mitglieder zu einem Empfang am 20.1.2012 mit einem abwechslungsreichen Programm ein. Dabei wurde auch der prämierte BR-Dokumentarfilm „Burggeschichten“ gezeigt. Die Laudatio hielt Fernsehautor Dieter Wieland.

Isar-Loisachbote v. 23.1.12: Mutig, aufmüpfig und charmant
BR-alpha/alpha-Forum: Zum 75. Geburtstag von Dieter Wieland: Gespräch mit Sybille Krafft
Sybille Krafft in der Wikipedia
 
BR-Filmreihe Unter unserem Himmel
Als promovierte Historikerin ist Sybille Krafft im “Himmel” sozusagen zu einer “Chronistin des Wandels” geworden, denn ihre Filme drehen sich immer wieder um die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen im vergangenen Jahrhundert. Allerdings ohne “erhobenen Zeigefinger” und ohne wissenschaftliche Fachsimpelei, sondern auf eine locker-amüsante Art . . . mehr
Dr. Sybille Krafft
Foto: BR/Markus Konvalin, 2017
 

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2017

So, 18. Juni, 19.15–20 Uhr / Mo, 19. Juni, 1.50–2.35 Uhr – BR-Mediathek

Reihe “Unter unserem Himmel” – DAMALS IN REGENSBURG

Eine Zeitreise führt ins Regensburg der 1950er- und 1960er-Jahre: Die Donaustadt hatte das große Glück, dass sie von den Bomben des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont geblieben war. Doch die meisten Häuser waren recht heruntergekommen. Abreißwütige Bauherren sprachen deshalb auch vom “Regensburger Rattenloch”.
Heute ist aus der mittelalterlichen Altstadt ein wahres Schmuckstück geworden, das sich über mangelnde Liebhaber nicht beklagen kann: Bis zu vier Millionen Tagesgäste strömen alljährlich in das UNESCO-Welterbe.

HVW, "Damals in Regensburg", BR-Film  von Dr. Sybille Krafft

Der Turm des alten Rathauses in Regensburg mit Turm-Uhr – Foto: Wikimedia/Rosa-Maria Rinkl

Sybille Krafft hat für ihren Film nach Zeitzeugen gesucht, die sich an das kleinstädtisch geprägte Regensburg der Nachkriegszeit erinnern können. Sie hat sich mit Geschäftsleuten und Denkmalschützern, Hofbediensteten und Hafenarbeitern, Fischern und Künstlern unterhalten und dabei das besondere Lebensgefühl in dieser zeitlos schönen Stadt eingefangen – damals und heute. – Text: BR

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So, 11. Juni, 19.15–20 Uhr / Mo, 12. Juni, 3.55–4.40 Uhr – BR-Mediathek

Reihe “Unter unserem Himmel” – Leben mit einem Denkmal
BAUERNHAUSGESCHICHTEN – Erstsendung: 18.5.2014

Eine junge Frau saniert einen alten Hof – seit sechs Jahren, ganz alleine. Acht Bohrmaschinen hat sie schon aufgearbeitet, und ein Ende der Schinderei ist nicht abzusehen. Ihr Vierseithof in Vilshofen ist eines der bäuerlichen Anwesen, die Sybille Krafft in der Reihe “Leben mit einem Denkmal” zeigt. Auf ihrer Reise durch Niederbayern besucht die Filmautorin historische Bauernhäuser, die oft jahrzehntelang leer standen, ehe sie von ihren heutigen Besitzern vor dem Verfall gerettet und vorbildlich wieder hergerichtet wurden.

HVW, "Bauenhausgeschichten", Film  von Dr. Sybille Krafft

Unter unserem Himmel: Bauernhausgeschichten
Foto: pixabay/RitaE

Denkmalgeschützte Bauernhöfe, die seit Generationen von einer Familie bewirtschaftet werden, sind inzwischen selten geworden. Mit dem Strukturwandel der Landwirtschaft haben viele Betriebe aufgegeben. Dem “Bauernsterben” folgte das “Hofsterben”. Doch zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die den kulturellen Wert der historischen Bausubstanz erkennen und ein altes Haus mit neuem Leben erfüllen.– Text: BR

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So, 19. März, 19.15–20 Uhr / Mo, 20. März, 2.55 Uhr – BR-Mediathek

Reihe “Unter unserem Himmel”: DAMALS IM KURBAD

Wer es sich leisten konnte, reiste in den 1920er-Jahren mit großem Gepäck ins Kurbad. Dort gab sich die vornehme Gesellschaft im Grandhotel ein Stelldichein. Diener trugen Gamaschen, Kellner servierten im Frack. Die Kur, früher ein Privileg begüterter Stände, ist eine soziale Errungenschaft der Nachkriegsgesellschaft. Heute können sich viele Menschen eine Kur leisten, auch wenn der Beitrag der Krankenkassen immer weniger wird.

HVW, Film Dr. Sybille Krafft, "Damals im Kurbad", 19.3.17

Kurmittelhaus im Kurpark von Bad Reichenhall
Foto: Wikimedia/Nikater

Sybille Krafft ist für die Reihe “Damals” wieder auf eine Zeitreise gegangen und in die Welt der Kurkonzerte und Kurschatten, der Wärmewickel und Wassergüsse eingetaucht. Sie hat sich mit Bademeistern und Hotelbesitzern, Kurgärtnern und “Wellness”-Anhängern unterhalten. Am Beispiel von Bad Reichenhall, einem historischen Staatsbad, von Bad Wörishofen, einem traditionsreichen Kneipp-Ort, und von Bad Füssing, einem erfolgreichen Thermalbad, dokumentiert sie den Wandel der Kur in den vergangenen hundert Jahren. – Text: BR

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So, 12. März, 19.15–20 Uhr – BR-Mediathek

Reihe “Unter unserem Himmel”: NEUES LEBEN IN ALTEN BUNKERN

“Bunker haben im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs vielen Menschen das Leben gerettet. Nach dem Krieg wurden sie gesprengt oder einer provisorischen Nutzung zugeführt, dann standen sie meist leer und gerieten in Vergessenheit. Einige dieser Betonkolosse baute man während des Kalten Krieges zu ABC-Schutzräumen um. Diese Zivilschutzbindung wurde 2007 aufgehoben, seither stehen viele Bunker zum Verkauf oder werden abgerissen.

Kunstbunker Nürnberg Foto: Wikimedia/Gschmarri

Kunstbunker Nürnberg
Foto: Wikimedia/Gschmarri

Doch es gibt erstaunliche Nutzungsmöglichkeiten: Sybille Krafft hat in Bayern eine ganze Reihe von Hoch- und Tiefbunkern gefunden, die ein Leben mit dem Denkmal möglich machen: Vom Hotel bis zur Sektkellerei, von der Musikalienwerkstatt bis zum Museum, von der Senioren-WG bis zum Dunkelcafé reichen die Ideen von privaten Besitzern, um neues Leben in die dicken Mauern zu bringen.
Filmautorin Sybille Krafft begibt sich auf eine Entdeckungsreise zu ungewöhnlichen steinernen Zeitzeugen in Ebelsbach, Schweinfurt, Nürnberg, München und Geretsried.” – Text: BR

PRESSE zur Premiere des Films am 6.3.17 im Geretsrieder Rathaus:
11.3.17 – dasgelbeblatt.de/Geretsried – Peter Herrmann
Hommage an Bunker
Dr. Sybille Krafft präsentiert Uraufführung ihres Doku-Films

9.3.17 – merkur.de/Wolfratshausen – Assunta Tammelleo
Filmvortrag: “Neues Leben in alten Bunkern”
Ungewohnt dichtes Gedränge herrschte am Montagabend im großen Sitzungssaal des Rathauses. Der Einladung zur Filmpreview der Dokumentation “Neues Leben in alten Bunkern” der Ickinger Historikerin Dr. Sybille Krafft waren so viele Bürger gefolgt, dass Anita Zwicknagl vom Kulturamt gleich zwei Vorführungen ansetzen musste.

8.3.17 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Peter Buchholzt
Unbequeme Denkmale
Sybille Krafft dokumentiert “Neues Leben in alten Bunkern”

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19.2.17, 19.15 Uhr – BR-Mediathek

Reihe “Unter unserem Himmel” – DAMALS . . . IN RUHPOLDING

HVW/BR-Film Sybille Krafft, Damals in Ruhpolding, 19.2.17

Ruhpolding, kath. Pfarrkirche St. Georg, Orgelempore
Foto: Wikimedia/GFreihalter

“Dem Wirtschaftswunder folgte das Reisewunder: In den 1950er-Jahren wurde Ruhpolding zu Deutschlands Ferienziel Nummer eins. ‘Preiswerter Urlaub für Jedermann’ hieß die Devise. Der Tourismus brachte Wohlstand in das kleine Bauerndorf im Chiemgau.
Bis heute lebt Ruhpolding fast ausschließlich vom Fremdenverkehr. Doch der steckt in der Krise: Seit 1991 haben sich die Übernachtungszahlen beinahe halbiert. Sybille Krafft ist in den Chiemgau gefahren, um dort den Wandel im Tourismus zu dokumentieren. Dabei hat sie sich auch mit Ruhpoldingern unterhalten, die schon einmal 1961 gefilmt worden waren – als Grundschüler beim Unterricht zum Thema ‘Fremdenverkehr’. Was ist aus ihnen geworden und wie sehen sie heute die Entwicklung ihres Heimatortes? Diesen Fragen ist die Filmautorin auf einer unterhaltsamen Zeitreise nachgegangen.”- Text: BR

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2016

18.9.16, 21.15 Uhr – BR-Mediathek

Damals . . . auf der Wiesn: Das Oktoberfest in der 1960er Jahren

Die Wies’n Anfang der 1960er-Jahre: Die Maß Bier kostet zwei Mark und Thomas Wimmer schwingt auch als Alt-Oberbürgermeister souverän den Schlegel beim Anstich des ersten Banzens. Liliputaner und Bauchtänzerinnen werden noch als Sensationen vorgeführt, der junge Wiesn-Wirt Richard Süßmeier gibt Kostproben seiner Selbstdarstellungskünste und adrette Fotomodelle posieren im neuesten Wiesn-Trachtenlook.

HVW/Krafft, Damals . . . Auf der Wiesn

Elfie Pertramer ist als grantige Brezenverkäuferin und “Frau ohne Kopf” zu bewundern, während auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest elektrische Melkmaschinen und Allrad-Traktoren als technische Neuheiten gefeiert werden.
Die Autorin Sybille Krafft lädt mit ihrer Dokumentation aus den Schätzen des Fernseharchivs zu einem unterhaltsamen, nostalgischen Wiesn-Bummel ein. – Text/Foto: BR

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17.4.16, 19.15 Uhr – BR-Mediathek

Damals im Allgäu

Als die Ägypter ihre Pyramiden bauten, gab es im Allgäu schon Schindeln. Inzwischen zählt man hier 300 verschiedene Schindelarten aus zehn verschiedenen Hölzern. Kühe, Milch und Käse prägen erst seit dem 19. Jahrhundert das „grüne“ Allgäu, während zuvor der Flachs in seiner Blütezeit für ein „blaues“ Land sorgte. Und seit Jahrzehnten weist ein Allgäuer Bergdorf die höchste Dichte an Zweitwohnungen in Bayern auf!

HVW, 17.4.16, BR-Film "Damals im Allgäu"

Blick von Oberstdorf nach Süden – Foto: Wikimedia/Nikater

Überraschende Erkenntnisse konnte Sybille Krafft in der neuen Folge ihrer filmischen Zeitreise gewinnen, die sie diesmal quer durchs Allgäu führt. Besucht hat sie moderne Fabriken und traditionelle Werkstätten, Tourismuszentren und abgelegene Talschaften. Gefunden hat sie Menschen, die anschaulich von den Entwicklungen in ihrer Heimat berichten – vom Eishockeyspieler bis zum Traktorensammler, vom Hammerschmied bis zur Strohhutnäherin, von der Kurärztin bis zum Älpler. – Text: BR

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21.2.16, 19 Uhr – BR-Mediathek

Damals: Rund ums Bier

Eisgalgen, Fasslstemmen und Kommunbrauhaus – Begriffe aus einer fast vergessenen Bierkultur. Sie stammen aus einer Zeit, als man Eis zum Kühlen aus dem Dorfweiher schnitt, als man riesige Banzen mit der Hand pichte und mit seinen Nachbarn gemeinsam Bier braute.

HVW, BR-Film Krafft "Rund ums Bier"

Symbol eines Bierbrauers, Epitaph (um 1800), Maria-Himmelfahrtskirche, Bogenberg, Niederbayern, Foto: Wolfgang Sauber/Wikimedia

Auf ihrer Zeitreise in die 1950er- und 60er-Jahre ist Sybille Krafft in die Welt von Hopfen und Malz eingetaucht: angefangen im Frühjahr mit dem Starkbieranstich und dem legendären Roider Jackl bis hin zum ausgestorbenen Brauch des “Alten Biers” am Jahresende. Dazwischen liegen feucht-fröhliche Exkursionen zur Erlanger Bergkirchweih, zum Dachauer Volksfest, zum Münchner Oktoberfest, zur Verkostung des Bamberger Rauchbiers und des Kulmacher Eisbocks.
Der Film mit Schätzen aus dem Fernseharchiv erzählt von Hopfenzupfern, Brauburschen und Bierkutschern und erinnert an den ebenso weisen wie frommen Wunsch des einstigen Münchner Oberbürgermeisters Thomas Wimmer beim Ozapf‘n auf der Wiesn: “Jeder soll so viel trinken, wie er vertragen kann!” – Text: BR

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2015

2.8.2015, Bayerisches Fernsehen
125 Jahre Festspiele in Wunsiedel
Auf der Luisenburg – Geschichte einer Bühne

Film von Dr. Sybille Krafft

2.8.15, BR, Auf der Luisenburg

Vor 125 Jahren fanden in einem Felsenlabyrinth bei Wunsiedel im Fichtelgebirge die ersten Festspiele statt. Seither hat diese grandiose Naturbühne Generationen von Theatermachern inspiriert bei der Inszenierung von Tragödien und Komödien, Volks- und Kinderstücken, Operetten und Musicals.
Viele namhafte Schauspieler standen auf der Freilichtbühne und lernten dabei auch ihre Tücken kennen: waghalsige Auftritte im felsigen Gelände bei Regen, Sturm und Hagel oder unter sengender Hitze und Mückenattacken. Doch dem Zauber dieser ältesten Naturbühne Deutschlands sind sie immer wieder erlegen.
Dr. Sybille Krafft ist mit ihrem Team nach Wunsiedel gefahren und hat die besondere Atmosphäre auf der Luisenburg eingefangen. Sie hat mit Schauspielern, Handwerkern und ehrenamtlichen Helfern gesprochen und die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Stadt und Theater beobachtet. – Text/Foto: BR

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2014: “Leben mit einem Denkmal” jetzt auf DVD im BR-Shop
Acht Dokumentationen von Dr. Sybille Krafft über denkmalgeschützte Bauwerke aus der BR-Reihe “Unter unserem Himmel”

Sybille Krafft zeigt in den Dokumentationen innerhalb der beliebten Sendung „Unter unserem Himmel“ verschiedene historische Bauwerke, die sinnvoll genutzt werden. Menschen, die in alten Türmen in der Oberpfalz, Mühlen in Mittelfranken oder Bauernhäusern in Oberbayern leben, schildern ihre Beweggründe und Vorgehensweisen und ihre Liebe zu alten Objekten.

HVW, Cover DVD "Leben mit einem Denkmal"   Die denkmalgeschützten Bauwerke erzählen von alten Zeiten und vom Leben unserer Vorfahren, ihren Gewohnheiten und Eigenheiten, ihren Ideen und Fähigkeiten.

Zugleich sind sie anschauliche Zeugnisse der früheren Wohn- und Arbeitswelt. Doch immer mehr geht verloren: Was 1973 nicht in die bis heute gültige bayerische Denkmalliste aufgenommen oder nachgetragen wurde, ist den Besitzern schutzlos ausgeliefert, und so wird hier eine Jugendstilvilla durch einen Wohnblock ersetzt, da steht ein alter Hof einer Umgehungsstraße oder einem Gewerbegebiet im Weg.

Aber auch den geschützten Gebäuden droht der Verfall, wenn kein Geld oder keine Liebe für das alte Erbe da ist.

Inhalt: Häusergeschichten | Mühlengeschichten | Turmgeschichten | Bahnhofgeschichten | Schlossgeschichten | Burggeschichten | Werkstattgeschichten | Fabrikgeschichten | Text/Bild: BR
 

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Serie “Leben mit einem Denkmal” – 2005–2015

  • Alt und Neu – Erstsendung: 26.4.2015
    Ein Frisörsalon in einem ehemaligen Kuhstall, eine Wohnung in einer alten Tenne, eine Galerie in einer früheren Scheune und ein Laden in einer einstigen Ruine – vier Beispiele, die originell und denkmalgerecht Neues und Altes miteinander verbinden.
    Das Problem im ländlichen Raum ist fast überall das gleiche: Der Ortskern mit seinen Altbauten hat mit Leerstand zu kämpfen, während der Ortsrand mit Neubauten immer weiter wuchert.
    Eine Lösung wäre die kluge Verbindung von Alt und Neu, die Leben in die Ortsmitte bringt, dabei aber auf historische Bauten Rücksicht nimmt, ohne sich vor der Moderne zu verschließen.
    In der Reihe “Leben mit einem Denkmal” hat Sybille Krafft diesmal Hausbesitzer im Allgäu, in Niederbayern und in Unterfranken besucht, die eben dies geschafft haben: die alte Bausubstanz mit moderner Architektur zu kombinieren und damit ganz ungewöhnliche Wirtschafts- und Wohnideen zu verwirklichen. Text: BR
  • Bauernhausgeschichten – Erstsendung: 18.5.2014
    Eine junge Frau saniert einen alten Hof – seit sechs Jahren, ganz alleine. Acht Bohrmaschinen hat sie schon aufgearbeitet, und ein Ende der Schinderei ist nicht abzusehen. Ihr Vierseithof in Vilshofen ist eines der bäuerlichen Anwesen, die Sybille Krafft diesmal in der Reihe “Leben mit einem Denkmal” zeigt. Auf ihrer Reise durch Niederbayern besucht die Filmautorin historische Bauernhäuser, die oft jahrzehntelang leer standen, ehe sie von ihren heutigen Besitzern vor dem Verfall gerettet und vorbildlich wieder hergerichtet wurden.
    Denkmalgeschützte Bauernhöfe, die seit Generationen von einer Familie bewirtschaftet werden, sind inzwischen selten geworden. Mit dem Strukturwandel der Landwirtschaft haben viele Betriebe aufgegeben. Dem “Bauernsterben” folgte das “Hofsterben”. Doch zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die den kulturellen Wert der historischen Bausubstanz erkennen und ein altes Haus mit neuem Leben erfüllen. Text: BR
  • Parkgeschichten – Erstsendung: 29.12.13
    In der zehnten Folge der Reihe “Leben mit einem Denkmal” geht es diesmal um historische Parkanlagen. Sybille Krafft stellt im Lauf der Jahreszeiten vier denkmalgeschützte Parks vor: im Frühling einen Gutshof-Park im Augsburger Land, im Sommer den alten Kurpark von Mittenwald, im Herbst den Seidl-Park von Murnau und im Winter den Lindenhofpark am Bodensee.
    Bei Rundgängen durch die vier sehr unterschiedlich gestalteten botanischen Anlagen erzählen die Menschen, die sich um diese Denkmäler kümmern, von ihrer ebenso mühsamen wie verdienstvollen Kultur- und Gartenarbeit. Dabei kommt auch der bekannte Denkmalschützer Dieter Wieland zu Wort, der sich in Murnau ehrenamtlich für den Erhalt des großartigen Künstlerparks von Emanuel v. Seidl engagiert. Text: BR
  • Villengeschichten – Erstsendung: 28.4.2013
    In der neunten Folge der Reihe “Leben mit einem Denkmal” ist Sybille Krafft an den Bodensee und nach Oberfranken gefahren.
    An der “bayerischen Riviera” gibt es nur noch eine einzige alte Villa, die bis heute in Familienbesitz geblieben ist. Ob Herrenzimmer oder Damensalon – jeder Raum in diesem Herrschaftshaus am Bodensee erinnert an vergangene Epochen. Fünf Generationen haben den Lockungen der Grundstücksverwertung widerstanden und ihr materielles wie kulturelles Erbe bewahrt.
  • Fabrikgeschichten – Erstsendung: 8.7.2012
    Es ist nicht einfach, alte Fabriken mit neuem Leben zu füllen. Oft liegen sie abseits in einem Industriegebiet, haben mit chemischen Altlasten zu kämpfen oder ihre Räume sind zu groß.Sybille Krafft zeigt in einer weiteren Folge ihrer preisgekrönten Reihe „Leben mit einem Denkmal“ wie historische Produktionsstätten dennoch sinnvoll genutzt werden können.
  • Werkstattgeschichten – Erstsendung: 11.3.2012
    Sie arbeiten mit Wasserkraft oder mit Werkzeugen, die schon ihre Vorfahren benutzt haben. Doch sie sind nicht in einem Museum tätig, sondern in ihrer eigenen historischen Werkstatt, die sie mit keinem modernen Produktionsort tauschen möchten: ein Hammerschmied, ein Papiermüller, ein Schaffelmacher, ein Seiler und ein Spengler.
  • Burggeschichten – Erstsendung: 21.3.2010
    Ob die Burgbaustelle von Hofstetten, die bröckelnde Burg von Pottenstein, die gestiftete Burg von Grünsberg oder die Bücherburg von Harmating – vier Burgbesitzer erzählen ihr Leben mit einem Denkmal.
  • Schlossgeschichten – Erstsendung: 22.11.2009
    Sybille Krafft zeigt in ihrem Film drei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, mit einem Denkmal umzugehen.
  • Bahnhofsgeschichten – Erstsendung: 11.1.2009
    Versteckt und verträumt liegt manches alte Bahnhofsgebäude in einer Art Dornröschenschlaf und wartet auf einen finanzkräftigen Liebhaber.
  • Turmgeschichten – Erstsendung: 20.4.2008
    Sybille Krafft hat sich in der Oberpfalz vier denkmalgeschützte Beispiele angeschaut: einen Kirchturm, einen Künstlerturm, einen Wehrturm und einen Familienturm.
  • Häusergeschichten – Erstsendung: 4.12.2005
    Alte Bauwerke sind wie Bücher: Sie erzählen von alten Zeiten und vom Leben unserer Vorfahren, zugleich sind sie “anschauliche” Zeugnisse der früheren Wohn- und Arbeitswelten.

Reihe “Damals” – 2011–2015

  • Damals in Kitzbühel – 27.12.2015
    “Kitz ist schick!” In nur wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das einstige Tiroler Provinzstädtchen am Hahnenkamm zu Österreichs nobelstem Wintersportort. Sybille Krafft hat den Veränderungen nachgespürt.
    Um 1900 hatten in Kitzbühel die ersten Skitouristen die Tiroler Bergwelt erobert. Lifte gab es damals noch keine. Inzwischen zählt man im Kitzbüheler Skigebiet auf 170 Kilometern Piste 54 Seilbahnen und Lifte sowie 750 Schneekanonen.
    Doch nicht nur der Wintersport hat sich grundlegend gewandelt, auch die Gäste haben sich geändert. Früher gab sich hier die internationale Schickeria ein Stelldichein, heute sind die twistenden Playboys der Soraya-Zeit im Rentenalter, und über nachrückende Russen rümpft so mancher die Nase.
    Nachgefragt bei den Einheimischen – Sybille Krafft ist den Veränderungen in Kitzbühel nachgegangen und hat dazu auch Einheimische befragt: Ob Bergbauer oder Immobilienmakler, Prominentenschneider oder Dorffrisör, Skilehrer oder Krimiautor – sie alle haben ihren ganz eigenen Blick auf “Kitz” und seine Entwicklung. Text: BR
  • Damals im Leitzachtal – 15.11.2015
    Auf ihrer filmischen Zeitreise ist Sybille Krafft diesmal mit der Zahnradbahn, der ältesten Hochgebirgsbahn Deutschlands, auf den Wendelstein gefahren, für den besten Blick ins Leitzachtal. Es ist ein abwechslungsreiches Flusstal, das sich auf einer Länge von 33 Kilometern von Bayrischzell im Süden bis nach Westerham im Norden erstreckt.
    Das Leitzachtal ist altes Bauernland, doch Sommerfrischler haben diesen malerischen Landstrich früh entdeckt, wo ein paar wackere Mannen einst den ersten Trachtenverein gegründet hatten. Das “boarische Gwand” trägt man hier immer noch gern, nicht nur an Kirchweih.
    Anhand von Filmaufnahmen aus den 1950er- und 1960er-Jahren zeigt die Filmautorin, wie dieses zeitlos schöne Tal dennoch mit der Zeit gegangen ist und dabei viele Höhen und Tiefen erlebt hat – im Tourismus und Naturschutz, im bäuerlichen, religiösen und musikalischen Leben. Text: BR
  • Damals in Passau – Erstsendung: 31.5.2015
    Sybille Krafft begibt sich auf eine Zeitreise und dokumentiert gemeinsam mit Fischern und Künstlern, Geschäftsleuten und Ordensfrauen, Studenten und Handwerkern, Alteingesessenen und Zugezogenen, wie sich Passau in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Text: BR
  • Damals in Augsburg – Erstsendung: 13.4.2014
    Augsburg nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Altstadt ist durch die Bombenangriffe zerstört. In einem immensen Kraftakt haben die Augsburger ihre Stadt wieder aufgebaut. Im Archiv des Bayerischen Fernsehens hat die Filmemacherin Sybille Krafft eindrucksvolle Dokumente aus den 1950er- und 1960er-Jahren gefunden: Bilder von der Not der Nachkriegszeit bis zum Aufbruch ins deutsche Wirtschaftswunderland, Bilder von Schuttbergen und Tauschgeschäften bis zur damals boomenden Metall- und Textilindustrie Augsburgs. Ergänzt werden diese historischen “Schätze” durch neu gedrehte Aufnahmen und Erinnerungen von Zeitzeugen. Ob Weißputzer oder Weber, Graf oder Organist, Standlfrau oder Hutmacherin, heutiger Sozialarbeiter oder einstiger Gastarbeiter – sie alle berichten aus ihrem Leben von dem großen Wandel, den ihre Stadt in den vergangenen Jahrzehnten vollzogen hat. Text: BR
  • Nürnberg in der Nachkriegszeit – Erstsendung: 17.3.2013
    Es gab Zeiten, als durch die Nürnberger Altstadt noch die Straßenbahn fuhr, Gaslaternen die Gassen beleuchteten, der Zeitungsverkäufer lautstark das „8 Uhr-Blatt“ ausrief und zwei Bratwürste mit Gurkensalat und Kartoffeln 1 Mark 20 kosteten.
  • Im Fasching – Sendung: 21.2.2012
    Seit Jahrhunderten treiben sie an den Faschingstagen in Kipfenberg ihr Unwesen: die Fasenickl. Sie wollen die guten Geister wecken und – natürlich – den Winter vertreiben. Dazu wird von klein auf der Kipfenberger Urknall trainiert: mit der Goaßl . . . Text: BR 2012
  • Winter in Kitzbühel – Erstsendung: 15.1.2012
    Sybille Krafft ist den Veränderungen in Kitzbühel nachgegangen und hat dazu auch Einheimische befragt: Ob Bergbauer oder Immobilienmakler, Prominentenschneider oder Dorffrisör, Skilehrer oder Krimiautor. – Auch auf YouTube zu sehen! (Filmlänge: 28:54 min)
  • Ingolstadt – Erstsendung: 13.2.2011
    Bayerns jüngste Großstadt hat in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung genommen.

Quelle: Bayerisches Fernsehen

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Rüdiger Lorenz – Filmreihe Der letzte seines Standes?