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Filmprojekte von Dr. Sybille Krafft im BR

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Dr. Sybille Krafft

FILMREIHE UNTER UNSEREM HIMMEL

Als promovierte Historikerin ist Sybille Krafft im “Himmel” sozusagen zu einer “Chronistin des Wandels” geworden, denn ihre Filme drehen sich immer wieder um die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen im vergangenen Jahrhundert. Allerdings ohne “erhobenen Zeigefinger” und ohne wissenschaftliche Fachsimpelei, sondern auf eine locker-amüsante Art . . . mehr

Foto: BR/Markus Konvalin, 2017

WIKIPEDIA

 


 

AUSZEICHNUNGEN

2017 – München – Denkmalschutzmedaille 2017 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus – s. Presse 2017, Juni

2011 – Cottbus – Deutscher Preis für Denkmalschutz

2011 – Benediktbeuern – Isar-Loisach-Medaille

Zur Feier der Auszeichnungen 2011 lud damals der Vorstand die Mitglieder zu einem Empfang am 20.1.12 mit abwechslungsreichem Programm ein. Dabei wurde auch der prämierte BR-Dokumentarfilm „Burggeschichten“ gezeigt. Die Laudatio hielt Fernsehautor Dieter Wieland. – s. Presse 2012, Dezember

BR-alpha/alpha-Forum: Zum 75. Geburtstag von Dieter Wieland: Gespräch mit Sybille Krafft


 

“LEBEN MIT EINEM DENKMAL” auf DVD im BR-Shop
Acht Dokumentationen von Dr. Sybille Krafft über denkmalgeschützte Bauwerke aus der BR-Reihe “Unter unserem Himmel”

Sybille Krafft zeigt in den Dokumentationen innerhalb der beliebten Sendung „Unter unserem Himmel“ verschiedene historische Bauwerke, die sinnvoll genutzt werden. Menschen, die in alten Türmen in der Oberpfalz, Mühlen in Mittelfranken oder Bauernhäusern in Oberbayern leben, schildern ihre Beweggründe und Vorgehensweisen und ihre Liebe zu alten Objekten.

HVW, Cover DVD "Leben mit einem Denkmal"

Die denkmalgeschützten Bauwerke erzählen von alten Zeiten und vom Leben unserer Vorfahren, ihren Gewohnheiten und Eigenheiten, ihren Ideen und Fähigkeiten.

Zugleich sind sie anschauliche Zeugnisse der früheren Wohn- und Arbeitswelt. Doch immer mehr geht verloren: Was 1973 nicht in die bis heute gültige bayerische Denkmalliste aufgenommen oder nachgetragen wurde, ist den Besitzern schutzlos ausgeliefert, und so wird hier eine Jugendstilvilla durch einen Wohnblock ersetzt, da steht ein alter Hof einer Umgehungsstraße oder einem Gewerbegebiet im Weg.

Aber auch den geschützten Gebäuden droht der Verfall, wenn kein Geld oder keine Liebe für das alte Erbe da ist.

Inhalt: Häusergeschichten | Mühlengeschichten | Turmgeschichten | Bahnhofgeschichten | Schlossgeschichten | Burggeschichten | Werkstattgeschichten | Fabrikgeschichten | © 2014 Text/Bild: BR


 

Serie “Leben mit einem Denkmal” – Noch mehr Geschichten

  • Alt und Neu – Erstsendung: 26.4.2015
    Ein Frisörsalon in einem ehemaligen Kuhstall, eine Wohnung in einer alten Tenne, eine Galerie in einer früheren Scheune und ein Laden in einer einstigen Ruine – vier Beispiele, die originell und denkmalgerecht Neues und Altes miteinander verbinden.
    Das Problem im ländlichen Raum ist fast überall das gleiche: Der Ortskern mit seinen Altbauten hat mit Leerstand zu kämpfen, während der Ortsrand mit Neubauten immer weiter wuchert.
    Eine Lösung wäre die kluge Verbindung von Alt und Neu, die Leben in die Ortsmitte bringt, dabei aber auf historische Bauten Rücksicht nimmt, ohne sich vor der Moderne zu verschließen.
    In der Reihe “Leben mit einem Denkmal” hat Sybille Krafft diesmal Hausbesitzer im Allgäu, in Niederbayern und in Unterfranken besucht, die eben dies geschafft haben: die alte Bausubstanz mit moderner Architektur zu kombinieren und damit ganz ungewöhnliche Wirtschafts- und Wohnideen zu verwirklichen. Text: BR
  • Bauernhausgeschichten – Erstsendung: 18.5.2014
    Eine junge Frau saniert einen alten Hof – seit sechs Jahren, ganz alleine. Acht Bohrmaschinen hat sie schon aufgearbeitet, und ein Ende der Schinderei ist nicht abzusehen. Ihr Vierseithof in Vilshofen ist eines der bäuerlichen Anwesen, die Sybille Krafft diesmal in der Reihe “Leben mit einem Denkmal” zeigt. Auf ihrer Reise durch Niederbayern besucht die Filmautorin historische Bauernhäuser, die oft jahrzehntelang leer standen, ehe sie von ihren heutigen Besitzern vor dem Verfall gerettet und vorbildlich wieder hergerichtet wurden.
    Denkmalgeschützte Bauernhöfe, die seit Generationen von einer Familie bewirtschaftet werden, sind inzwischen selten geworden. Mit dem Strukturwandel der Landwirtschaft haben viele Betriebe aufgegeben. Dem “Bauernsterben” folgte das “Hofsterben”. Doch zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die den kulturellen Wert der historischen Bausubstanz erkennen und ein altes Haus mit neuem Leben erfüllen. Text: BR
  • Parkgeschichten – Erstsendung: 29.12.13
    In der zehnten Folge der Reihe “Leben mit einem Denkmal” geht es diesmal um historische Parkanlagen. Sybille Krafft stellt im Lauf der Jahreszeiten vier denkmalgeschützte Parks vor: im Frühling einen Gutshof-Park im Augsburger Land, im Sommer den alten Kurpark von Mittenwald, im Herbst den Seidl-Park von Murnau und im Winter den Lindenhofpark am Bodensee.
    Bei Rundgängen durch die vier sehr unterschiedlich gestalteten botanischen Anlagen erzählen die Menschen, die sich um diese Denkmäler kümmern, von ihrer ebenso mühsamen wie verdienstvollen Kultur- und Gartenarbeit. Dabei kommt auch der bekannte Denkmalschützer Dieter Wieland zu Wort, der sich in Murnau ehrenamtlich für den Erhalt des großartigen Künstlerparks von Emanuel v. Seidl engagiert. Text: BR
  • Villengeschichten – Erstsendung: 28.4.2013
    In der neunten Folge der Reihe “Leben mit einem Denkmal” ist Sybille Krafft an den Bodensee und nach Oberfranken gefahren.
    An der “bayerischen Riviera” gibt es nur noch eine einzige alte Villa, die bis heute in Familienbesitz geblieben ist. Ob Herrenzimmer oder Damensalon – jeder Raum in diesem Herrschaftshaus am Bodensee erinnert an vergangene Epochen. Fünf Generationen haben den Lockungen der Grundstücksverwertung widerstanden und ihr materielles wie kulturelles Erbe bewahrt.

Reihe “Damals” – 2011–2015

  • Damals in Kitzbühel – 27.12.2015 / Erstsendung: 15.1.2012
    “Kitz ist schick!” In nur wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das einstige Tiroler Provinzstädtchen am Hahnenkamm zu Österreichs nobelstem Wintersportort. Sybille Krafft hat den Veränderungen nachgespürt.
    Um 1900 hatten in Kitzbühel die ersten Skitouristen die Tiroler Bergwelt erobert. Lifte gab es damals noch keine. Inzwischen zählt man im Kitzbüheler Skigebiet auf 170 Kilometern Piste 54 Seilbahnen und Lifte sowie 750 Schneekanonen.
    Doch nicht nur der Wintersport hat sich grundlegend gewandelt, auch die Gäste haben sich geändert. Früher gab sich hier die internationale Schickeria ein Stelldichein, heute sind die twistenden Playboys der Soraya-Zeit im Rentenalter, und über nachrückende Russen rümpft so mancher die Nase.
    Nachgefragt bei den Einheimischen – Sybille Krafft ist den Veränderungen in Kitzbühel nachgegangen und hat dazu auch Einheimische befragt: Ob Bergbauer oder Immobilienmakler, Prominentenschneider oder Dorffrisör, Skilehrer oder Krimiautor – sie alle haben ihren ganz eigenen Blick auf “Kitz” und seine Entwicklung. Text: BRauch auf YouTube (Filmlänge: 28:54 min)
  • Damals im Leitzachtal – 15.11.2015
    Auf ihrer filmischen Zeitreise ist Sybille Krafft diesmal mit der Zahnradbahn, der ältesten Hochgebirgsbahn Deutschlands, auf den Wendelstein gefahren, für den besten Blick ins Leitzachtal. Es ist ein abwechslungsreiches Flusstal, das sich auf einer Länge von 33 Kilometern von Bayrischzell im Süden bis nach Westerham im Norden erstreckt.
    Das Leitzachtal ist altes Bauernland, doch Sommerfrischler haben diesen malerischen Landstrich früh entdeckt, wo ein paar wackere Mannen einst den ersten Trachtenverein gegründet hatten. Das “boarische Gwand” trägt man hier immer noch gern, nicht nur an Kirchweih.
    Anhand von Filmaufnahmen aus den 1950er- und 1960er-Jahren zeigt die Filmautorin, wie dieses zeitlos schöne Tal dennoch mit der Zeit gegangen ist und dabei viele Höhen und Tiefen erlebt hat – im Tourismus und Naturschutz, im bäuerlichen, religiösen und musikalischen Leben. Text: BR
  • Damals in Passau – Erstsendung: 31.5.2015
    Sybille Krafft begibt sich auf eine Zeitreise und dokumentiert gemeinsam mit Fischern und Künstlern, Geschäftsleuten und Ordensfrauen, Studenten und Handwerkern, Alteingesessenen und Zugezogenen, wie sich Passau in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Text: BR
  • Damals in Augsburg – Erstsendung: 13.4.2014
    Augsburg nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Altstadt ist durch die Bombenangriffe zerstört. In einem immensen Kraftakt haben die Augsburger ihre Stadt wieder aufgebaut. Im Archiv des Bayerischen Fernsehens hat die Filmemacherin Sybille Krafft eindrucksvolle Dokumente aus den 1950er- und 1960er-Jahren gefunden: Bilder von der Not der Nachkriegszeit bis zum Aufbruch ins deutsche Wirtschaftswunderland, Bilder von Schuttbergen und Tauschgeschäften bis zur damals boomenden Metall- und Textilindustrie Augsburgs. Ergänzt werden diese historischen “Schätze” durch neu gedrehte Aufnahmen und Erinnerungen von Zeitzeugen. Ob Weißputzer oder Weber, Graf oder Organist, Standlfrau oder Hutmacherin, heutiger Sozialarbeiter oder einstiger Gastarbeiter – sie alle berichten aus ihrem Leben von dem großen Wandel, den ihre Stadt in den vergangenen Jahrzehnten vollzogen hat. Text: BR
  • Nürnberg in der Nachkriegszeit – Erstsendung: 17.3.2013
    Es gab Zeiten, als durch die Nürnberger Altstadt noch die Straßenbahn fuhr, Gaslaternen die Gassen beleuchteten, der Zeitungsverkäufer lautstark das „8 Uhr-Blatt“ ausrief und zwei Bratwürste mit Gurkensalat und Kartoffeln 1 Mark 20 kosteten.
  • Im Fasching – Sendung: 21.2.2012
    Seit Jahrhunderten treiben sie an den Faschingstagen in Kipfenberg ihr Unwesen: die Fasenickl. Sie wollen die guten Geister wecken und – natürlich – den Winter vertreiben. Dazu wird von klein auf der Kipfenberger Urknall trainiert: mit der Goaßl . . . Text: BR 2012
  • Ingolstadt – Erstsendung: 13.2.2011
    Bayerns jüngste Großstadt hat in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung genommen.

Quelle: Bayerisches Fernsehen


 

RÜDIGER LORENZ – Filmreihe Der letzte seines Standes?


 

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