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7.5.21 – Never forget, never again!

Erinnerungsort BADEHAUS, Installation "Mahnblumen"

Die 170 “Mahnblumen”, die seit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar rund um den Erinnerungsort BADEHAUS in Waldram stehen, können nur noch bis zum Wochenende vor Ort bewundert werden. Die beeindruckende Kunstinstallation des Münchners Dr. Walter Kuhn endet am 8. Mai, dem Gedenktag zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Am Sonntag, 9. Mai, können Sie Ihre vorbestelle(n) Blume(n) zwischen 10 und 17 Uhr direkt am BADEHAUS in Empfang nehmen. Restbestände werden vor Ort verkauft – der Erlös von 30 Euro pro Stück kommt dem Erinnerungsort zugute, der wegen Corona bislang acht Monate geschlossen bleiben musste. Zusätzlich erhalten Sie ein kleines Überraschungs-“Care-Paket”. Die Übergabe findet im Freien statt. Denken Sie bitte trotzdem an die aktuellen Hygienebestimmungen.Text: © 2021 Erinnerungsort BADEHAUS


 

HVW, "Wolfratshauser Weibsbilder"

Diese “Weibsbilder” sind bisher schon fest eingeplant:
Anna Kubat Anni Riederauer Die Brückenmadonna Caroline Meier Lou Andreas-Salomé Maria Franziska Arnold Das Marktgschlerf Gertrud Zistl


 

   
   
Telefon-Interview von Frau Dr. Sybille Krafft mit Radio Alpenwelle
zum Projekt “Wolfratshauser Weibsbilder”

 

PRESSE
19.4.21 – merkur.de/wolfratshausen – Peter Herrmann
Historischer Verein widmet sich vergessenen Frauenschicksalen
“Wolfratshauser Weibsbilder”: So heißt eine neue Arbeitsgruppe des Historischen Vereins. Sie will besondere Frauenschicksale erforschen.

18.4.21 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Die andere Hälfte der Geschichte
Der Historische Verein will sich den zahlreichen Frauen widmen, die in der Stadt Bemerkenswertes geleistet haben oder ein außergewöhnliches Schicksal hatten. “Wolfratshauser Weibsbilder” heißt die Arbeitsgruppe, an der sich alle beteiligen können.


 

HVW, Bürgertum und Boheme
HVW, BWV, hören statt lesen Unser Buchprojekt in 100 Sekunden:

 

HVW, Bergwaldvillen, Schmuck
DIE SCHNELLRIEDER-VILLA
 
HVW, BWV, hören statt lesen Hier hören Sie in knapp 80 Sekunden, worum es geht:
 
Heute geht es um den Wolfratshauser Oberlehrer Josef Schnellrieder und um die Villa, die er 1903 für sich selbst erbaut hatte. Er ist uns schon in anderen Kapiteln begegnet, weil ihm das Bauen im Blut lag.
Seine Wolfratshauser Mitbürger neideten ihm das aufwändige Projekt, da es offensichtlich die finanziellen Mittel eines normalen Lehrers überstieg. Auch dass er es verstand, die Baukosten über die Vermietung des Hauses an begüterte Sommerfrischler zu decken und dabei unter Opfern mit seiner Familie im zugigen Dachboden hauste, hielt man ihm nicht zugute.
Selbst die Anerkennung für seine Verdienste als Chronist der Stadtgeschichte blieb ihm zu Lebzeiten versagt.
Die heutigen Bewohner der Villa liefern uns einen lebendigen Bericht über sein Leben.
  HVW, Bürgertum und Boheme,  Schnellrieder-Villa
Zum Bericht von Heidrun und Peter J. Opitz
 

 
HVW, Bergwaldvillen, Schmuck

HVW, Bergwaldvillen-Reihenfolge

 
HVW, Bergwaldvillen, Schmuck


 

Erinnerungsort BADEHAUS mit Ticket!   19. März 2021: Der Erinnerungsort BADEHAUS ist wieder für Besucher geöffnet!
Freitags 9–17 Uhr, Samstags/Sonntags 13–17 Uhr.
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Der Besuch ist aufgrund der geltenden Regularien nur mit einem Ticket in Verbindung mit einem festen Zeitfenster für den Einlass möglich.
Jetzt Tickets buchen!

 

Todesmarsch – als das Grauen vor die Haustür kam – Kurzfilm und Gespräch
Mit der Evakuierung des KZ Dachau begann das Ende der NS-Diktatur in Bayern. Mehr als 10.000 Häftlinge wurden in den letzten Kriegstagen auf dem Todemarsch Richtung Alpen getrieben. Bewacht von Bluthunden und SS-Einheiten begann ein Überlebenskampf. Wer erschöpft zusammenbrach, wurde an Ort und Stelle erschossen.
Die Hauptroute führte durch das Würmtal nach Starnberg, über Wolfratshausen nach Bad Tölz und Waakirchen, wo amerikanische Einheiten den Elendszug befreiten. Viele Überlebende wurden im Lager Föhrenwald versorgt, wo sie ihre ersten Tage in Freiheit verbrachten.
Regisseur Max Kronawitter stellte für den Erinnerungsort BADEHAUS eine halbstündige Kurzfassung seines neuen Dokumentarfilms zusammen und berichtete im Anschluss an die Vorführung über seine Recherchen und die Dreharbeiten. Außerdem erzählte der Gautinger Altbürgermeister Dr. Ekkehard Knobloch von seiner denkwürdigen Initiative, zur Erinnerung an den Todesmarsch zahlreiche Wegstrecken-Mahnmale errichten zu lassen.
Musikalisch begleiteten Susanne Pausch am Klavier und Peter F. Schneider an der Klarinette das Programm. Für diese Veranstaltung hat der Münchner Künstler Peter F. Schneider extra ein neues Stück komponiert, das er dem Erinnerungsort BADEHAUS widmete. – Erstsendung: 25.4.21

Von Zeit und Hoffnung – Der BADEHAUS-Dokumentarfilm von Sebastian d’Huc mit Zeitzeug*innen sowie jungen Badehäuslern und jungen Israelis ist Teil des diesjährigen Jugendfilmfestivals “flimmern & rauschen” in München und dort für einen Filmpreis nominiert. Dazu wurden ein eigener Trailer und ein Interview mit Mitwirkenden produziert. Auch wenn Sie den Film schon gesehen haben, lohnt sich ein Blick!

FrauenBilder: Zeitzeuginnen, Musik und Lesung – Eine Online-Veranstaltung, bei der die Geschichte der Frauen und Mädchen in Föhrenwald im Mittelpunkt steht. – Erstsendung: 8.3.21

Begegnungen im BADEHAUS: Von der Baracke zum eigenen Heim – Online-Vortrag des Direktors des Hauses des Deutschen Ostens, Prof. Dr. Andreas Otto Weber: Skizziert wird die Geschichte der Vertriebenen in Bayern, wobei besonders die Rolle des Wolfratshauser Stadtteils Waldram beleuchtet wird, der ab 1956 zu einer neuen Heimat für viele kinderreiche, katholische Heimatvertriebene wurde. – Erstsendung: 28.2.21

Begegnungen im BADEHAUS – Das Programm 2021

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Der ERINNERUNGSORT BADEHAUS – ein Film von Askan von Schirnding

   

 


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