≡ Menu

Home

Erinnerungsort BADEHAUS

Wiedersehen macht Freude:
Liebe Besucherinnen und Besucher,
der Erinnerungsort BADEHAUS ist ab 6. Juni wieder geöffnet!

Es wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt, das demnächst auf der neugestalteten Website des Erinnerungsortes BADEHAUS vorgestellt wird. Das Wichtigste vorab:

Der Eintritt ist nur mit Mund-Nasenschutz erlaubt.
Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygienegebote.
Das BADEHAUS ist nur Samstag und Sonntag geöffnet.
Die öffentlichen Führungen entfallen.
Sonderführungen sind mit begrenzter Teilnehmerzahl nach Anmeldung möglich.

Besuchen Sie den Erinnerungsort BADEHAUS und empfehlen Sie ihn bitte weiter. Gemeinsam mit Ihnen möchte das Team des Erinnerungsorts BADEHAUS im rücksichtsvollen Umgang miteinander eine Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart wieder möglich machen.

Wir informieren Sie zeitnah über weitere Einzelheiten.
Dr. Sybille Krafft, Jonathan Coenen und Emanuel Rüff – 20.5.20


 

Erinnerungsort BADEHAUS Ausstellung

Neben der Dauerausstellung im Erinnerungsort BADEHAUS ist dort weiterhin die aktuelle Sonderausstellung zu sehen, die bis 19. Juli verlängert wird:

Von ganz unten. Die letzten Dinge
Bilder vom Fluchtgepäck ertrunkener Asylsuchender
Die 4. Sonderausstellung des Erinnerungsortes BADEHAUS präsentiert Bilder des italienischen Fotografen Mattia Balsamini. Gezeigt werden Gegenstände von Flüchtlingen, die auf ihrem Weg über das Mittelmeer ertrunken sind. Diese berührenden Hinterlassenschaften, die vom Leben der Opfer erzählen, wurden im Wrack eines 2015 gesunkenen Bootes gefunden und von Mattia Balsamini für die Forensik in Mailand fotografiert.

Mattia Balsamini wurde 1987 in Pordenone, Italien, geboren. Ab 2008 lebte er mehrere Jahre in Los Angeles, USA, wo er im Bereich Modefotografie und Film tätig war. Derzeit ist er Dozent an der Architekturhochschule von Venedig und arbeitet für verschiedene Fotoagenturen.


 

Der ERINNERUNGSORT BADEHAUS – ein Film von Askan von Schirnding

   

 


 

10.5.2020 – 19.15 Uhr – BR-Fernsehen – Reihe “Unter unserem Himmmel”
Damals in Bayern angekommen – Ein Film von Dr. Sybille Krafft

HVW, BR-Film, Dr. Sybille Krafft, "Damals in Bayern angekommen", 10.5.20

Nach dem 2. Weltkrieg strömten Millionen von heimatlos gewordenen Menschen in den Westen. Es waren Flüchtlinge und Vertriebene, die alles verloren hatten und nur mit ihrem Leben davongekommen waren. Angesiedelt wurden sie oft an ehemaligen Rüstungsstandorten, wo sie in Baracken und Bunkern eine provisorische Unterkunft fanden.

Mit offenen Armen wurden diese Menschen nur selten empfangen, sie stammten aus dem Sudetenland, Schlesien, Siebenbürgen, Pommern, Mähren, der Bukowina, dem Banat oder anderen einst von Deutschen besiedelten Ostgebieten. Sie hatten nur ein paar wenige Habseligkeiten und mussten in der Anfangszeit unterstützt werden. Viele wurden bei Einheimischen einquartiert, was für beide Seiten nicht einfach war.

Heimatvertriebene trugen zum wirtschaftlichen Aufschwung bei
Am Beispiel von Neugablonz im Allgäu, Neutraubling in der Oberpfalz und Traunreut in Oberbayern zeigt Sybille Krafft in ihrem Film, wie die Heimatvertriebenen mit ihrem Fleiß und Können in ihrer neuen Heimat schon bald für einen wirtschaftlichen Aufschwung sorgten.

Im Gespräch mit der Filmautorin Sybille Krafft erinnern sich Heimatvertriebene an ihre Anfangsjahre in Bayern, erzählen im paurischen Dialekt von Köstlichkeiten wie der “Rejchawurst” und berichten vom Improvisieren, von Reibereien und von Freundschaften mit den Einheimischen. – © Text: BR
 


 

HVW, Königsplatz, München

28.4.–31.8.20 – MVHS-Online-Reihe MVHS.Heimspiel – kostenfrei!

HVW, MVHS/YouTube, Dr. Kaija Voss

Bildpräsentation von Dr. Kaija Voss: Der Königsplatz in München – ca. 22min
Wir besuchen einen architektonisch und historisch bedeutsamen Ort, den Königsplatz aus dem 19. Jahrhundert. Auftraggeber war König Ludwig I., sein Architekt Leo von Klenze. Der Platz mit Glyptothek, Antikensammlung und Propyläen ist Teil des Wittelsbacher Königsweges von der Residenz nach Nymphenburg. Ab 1933 wurde der Königsplatz baulich verändert und in den Dienst der Nationalsozialisten gestellt. Das NS-Doku-Zentrum München gilt heute als Meilenstein auf dem Weg zur Bewältigung von Deutschlands dunkler Vergangenheit.

Dr. Kaija Voss ist Mitglied des HVW-Vorstands. Weitere Informationen auf architektur-sehenlernen.de.