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HVW, Wolfratshauser Weibsbilder, Kalender 2022

 

HVW, Wolfratshauser Weibsbilder 2022, Vorstellung

 

Leseproben:

HVW, Wolfratshauser Weibsbilder, Zilla Fagner HVW, Wolfratshauser Weibsbilder, Anna Kubat

info@histvereinwor.de

PRESSE
2.12.21 – mercur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Starke Frauen aus Wolfratshausen: Historischer Verein würdigt Persönlichkeiten mit besonderer Aktion
Der Historische Verein würdigt „Wolfratshauser Weibsbilder“ mit einer besonderen Aktion: 52 Porträts zeigen Schicksale und starke Persönlichkeiten.
26.11.21 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Felicitas Amler
Würdigung für Wolfratshauser Weibsbilder
Der Historische Verein bringt einen Kalender mit Biografien von 52 Frauen heraus, die prominent oder unerkannt die Geschichte der Stadt mitgeprägt haben


 

HVW, 1961 Wolfratshausen wird Stadt

“Bayern ist um eine Stadt reicher geworden.”

BR Retro Oberbayern – 4 min
Vom Markt zur Stadt – Staatsakt in Wolfratshausen 1961

Am 2. Dezember 1961 versammelt sich einige Prominenz zum Staatsakt im Filmtheater Wolfratshausen. Bei den offiziellen Feierlichkeiten zur Stadterhebung von Wolfratshausen verleiht Staatssekretär Heinrich Junker die Urkunde an Peter Finsterwalder, der nun erster Bürgermeister der zum damaligen Zeitpunkt jüngsten Stadt Bayerns ist. Von seinem Amtskollegen Anton Roth aus Bad Tölz bekommt er die silberne Amtskette umgehängt – die Geste symbolisiert die Patenschaft von Bad Tölz. Zum Zeitpunkt der Stadterhebung blickt Wolfratshausen schon auf eine über 1000-jährige Geschichte als Gemeinde zurück. – Text: BR Retro


 

Advent im Erinnerungsort BADEHAUS

HVW, Erinnerungsort BADEHAUS, Advent 2021

Zu Advent und Weihnachten teilen wir diese Geschichte in einem unserer Fenster
mit den Passant*innen in Waldram.

Weihnachten 1944 im KZ-Außenlager Agfa-Kamerawerke

Die folgende Geschichte stammt aus den Memoiren der niederländischen Zwangsarbeiterin Kiky Gerritsen-Heinsius (1921–1990), die zusammen mit etwa 500 weiteren niederländischen und polnischen Widerstandskämpferinnen in den Agfa-Kamerawerken in München-Giesing Zwangsarbeit leisten musste. Diese ‘Agfa-Frauen’ gelangten auf dem Todesmarsch Ende April 1945 nach Wolfratshausen, wo sie von amerikanischen Streitkräften am 1. Mai auf dem Walserhof befreit wurden. Kurz darauf wurden sie mit als erste ins neu eingerichtete Displaced-Persons-Lager Föhrenwald gebracht. Hier konnten sie ihre ersten Tage in Freiheit erleben. Mehr zum Schicksal der Agfa-Frauen können Sie bei einem Besuch im Erinnerungsort BADEHAUS erfahren.

Als das Weihnachtsfest näher rückte, dachten wir noch öfter als sonst an die Familien daheim und fragten uns, wie es um sie stand. Waren sie schon befreit oder wurde in Holland noch gekämpft? Welche Vorstellung sollten sie sich von unserem Zustand machen, nachdem sie seit Anfang September nichts mehr von uns gehört hatten und sicherlich auch nicht wussten, wohin man uns gebracht hatte? Lebten sie überhaupt noch?

Trotzdem sollte das Weihnachtsfest hier in München nicht spurlos vorübergehen. Der Kommandant war offensichtlich fest entschlossen, daraus ein Fest zu machen. Aber bevor es soweit war, hatte er noch eine unangenehme Überraschung zu verarbeiten. Es war ihm gelungen, sich einer großen Wurst zu bemächtigen, die er seiner Frau zu Weihnachten schenken wollte. Diese Wurst wurde gestohlen und der Kommandant war äußerst wütend. Alle Wohnungen wurden durchsucht, aber die Wurst wurde nicht gefunden. Daraufhin wurde wieder einmal zu einem altbewährten Mittel gegriffen: Strafappell, bis die Wurst gefunden war.

Und da standen wir dann wieder, im Schnee, vor Kälte auf- und niederstampfend und händereibend, diesmal wegen einer Wurst, die wir nicht gesehen, geschweige denn probiert hatten.

Stunden später sah er schließlich ein, dass dies zu nichts führen würde, da diejenige, die die Wurst gestohlen hatte, sie natürlich sofort aufgegessen hatte. Als seine Wut halbwegs abgekühlt war, begann er mit seinen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Er ließ einen Baum aus dem Wald holen und dieser stand am Abend vor Weihnachten, verziert mit allerlei silbernen Sternen und ein paar Kerzen, mitten im Speisesaal.

Es wurden Kuchen gebacken, das hatten wir gerochen und laut den Frauen in der Küche sollten wir ein Würstchen und Kaffee mit Milch und Zucker bekommen . . . Weiterlesen


 

Erinnerungsort BADEHAUS Programm 2021

Freitags 9–17 Uhr, Samstags/Sonntags 13–17 Uhr.
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Jeden Sonntag wird eine eine öffentliche Führung um 14 Uhr angeboten.
Ohne Voranmeldung. Kosten: Eintrittspreis plus 5 Euro p.P.
Bitte beachten Sie die aktuellen Hygiene- und Sicherheitshinweise!
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