Historischer Verein Wolfratshausen e.V.
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2017 – GEDENKEN AN DIE BÜCHERVERBRENNUNG – 1933



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Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal

DAS BUCH ZUR HISTORISCHEN REVUE!
 
HVW, Cover "Ärzte, Hexen, Handaufleger"   Ärzte, Hexen, Handaufleger
Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal
Volksheilkunde und Religion • Aberglaube und alternative Medizin • Medizinische Berufe und Hilfsdienste • Krankenhäuser und Lazarette • Medizin im Schatten des Dritten Reichs • Anhang: Vom Tempelschlaf zur Anästhesie
Hsgb: Historischer Verein Wolfratshausen e.V.
248 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Illustrationen
Preis: 25 €
Vorwort und Inhaltsverzeichnis Fotos der Revue von Justine Bittner
 

PRESSE
12.2.15 – merkur-online – Dr. Kaija Voss
Krankheitsbild: “Kanarienvögel”
Um 1900 hat der Ort Geretsried nur knapp über 260 Einwohner. Medizingeschichte, die über die Volksheilkunde hinausging, wurde bis dahin noch nicht geschrieben. Das ändert sich auch mit dem Bau der beiden Rüstungswerke, der Dynamit AG und der Deutschen Sprengchemie (DSC), die auf dem Gebiet des damaligen Wolfratshauser Forsts ab 1937 entstanden, nicht grundsätzlich. Allerdings verfügte man jetzt über einen Werksarzt und über Sanitätsbaracken für Werksunfälle, die unter anderem auf der heutigen Böhmwiese standen.
5.2.15 – merkur-online – Dr. Sybille Krafft
“Eine Insel des Friedens”
“Eine Insel des Friedens in einem Meer von Hass – Das Erholungsheim für jüdische Kinder in Wolfratshausen”. “Jüdisches Landheim Wolfratshausen im Isartal bei München, 570 Meter über dem Meer. Sonniges, staub- und nebelfreies, alpines Klima. Besonders günstige Erfolge im Herbst und Winter. Auf Wunsch Unterricht in allen Fächern der Volks- und Mittelschulen. Tagessatz Mark 4.- Prospekte kostenfrei”, lautet 1926 eine Annonce in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung.
28.1.15 – merkur-online – Peter Schweiger
“Im Dienste der Verwundeten”
Im Jahr 1895 kauft Ludwig Ritter von Pflaum (1858 – 1926) das Gut Holzen von Johann Klostermaier, der vom Erlös unter anderem den Landgasthof in Icking erwirbt. Pflaum war im Krieg 1870/71 persönlicher Adjutant und Freund von Prinz Arnulf, dem jüngsten Sohn von Prinzregent Luitpold. In den Jahren nach der Reichsgründung machte Pflaum als geschickter Geschäftsmann ein beachtliches Vermögen. Dass er dem Hause Wittelsbach, insbesondere der Familie von Prinz Arnulf, der 1907 bei einem Duell in Italien ums Leben kam, eng verbunden blieb, führte dazu, dass er 1912 dem Sohn Heinrich von Prinz Arnulf und der Prinzessin Therese riet, das Gut Holzen mit 167 Hektar Grund als Geldanlage und Altersdomizil zu erwerben. In den 17 Jahren, in denen Pflaum das Gut als Eigentümer bewirtschaftete, hatte es sich zu einem gut durchorganisierten und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen entwickelt, so dass er es guten Gewissens in die Hände von Prinz Heinrich legen konnte. Hinzu kam, dass Pflaums Ehefrau Helene eine enge Freundschaft mit Prinzessin Therese verband. Diese übernahm nach dem Tode ihres Mannes Arnulf 1907 dessen Namen und nannte sich fortan “Prinzessin Arnulf”. . . . Bereits 1914 stellten die sozial engagierte Prinzessin Arnulf und ihr Sohn Heinrich die Räume der neu erbauten Häuser als Lazarett zur Verfügung und übernahmen die Trägerschaft. Helene von Pflaum und ihr Ehemann stellten sich für die Leitung und Organisation des Lazaretts zur Verfügung, das bis 1919 existierte. Zahlreiche Fotos aus dieser Zeit sind noch erhalten. Danach richtete man dort eine Schule und ein Kinderheim ein, ähnlich den SOS-Kinderdörfern.
27.1.15 – SZ – Dr. Kaija Voss und Wolfgang Schäl
Irrenkammern und leere Suppen
Das Alte Krankenhaus in Wolfratshausen repräsentiert ein wichtiges Stück Bau- und Sozialgeschichte. Komfort gab es für die Patienten nicht, dafür viele Vorschriften über das Essen und den Umgang mit den Toten
21.1.15 – merkur-online – Bernhard Reisner
Eine Wolfratshauser Institution
Der Sage nach war das Wolfratshauser Marktgschlärf eine Hebamme, eine Wehemutter, eine mystische Gestalt, der übersinnliche Kräfte nachgesagt wurden; nächtens irrte sie ruhelos durch die Gassen und Straßen, um in die Zimmer der Leute zu schauen. Niemand war vor den Blicken des Marktgschlärfs sicher, denn die Sagengestalt hatte die Gabe, sich so zu strecken, dass sie auch in den oberen Stockwerken in die Räume der verängstigten Bürger sehen konnte. Dort wo das Gschlärf hinein schaute, sollten Not und Schaden folgen.
20.1.15 – SZ – Eva Greif
Der Rest der Geretteten
Jüdische Holocaust-Überlebende finden im Displaced-Persons-Lager Föhrenwald eine vorübergehende Bleibe. Im Lazarett werden physisch und psychisch Kranke versorgt
15.1.15 – SZ – Anja Brandstäter und Rainer v. Savigny
Die Ideen des “Kohlrabi-Apostels”
Im Isartal entwickelte Karl Wilhelm Diefenbach seine Vorstellungen von einer gesunden Lebensweise. Das Wolfratshauser Schöffengericht verurteilte ihn im ersten Nudistenprozess der deutschen Geschichte
14.1.15 – merkur-online – Max Platiel
Mit dem Opel Torpedo über Land – Erlebnisse des Wolfratshauser Landarztes Josef Platiel
Was mag er gedacht haben, der junge Dr. Josef Platiel (geboren am 6. Dezember 1876 in Deggendorf als Sohn eines Brauereibesitzers), als er 1908 mit der Isartalbahn den Berg nach Wolfratshausen herunterfuhr? Unbekannt war ihm das Isartal als ehemaliger Student der Münchner Universität sicher nicht. In der Studienzeit war er ja schon Münchner, wohnhaft in der Nordendstraße 10, wie auf einem Mitgliedsausweis des französischen Radclubs zu lesen ist. Mit Studienfreunden ist er damals von München nach Paris geradelt. 20 Jahre später wieder Frankreich: Stabsarzt bei einem bayerischen Regiment, aber leider nicht mehr friedlich.
17.12.14 – merkur-online – Roswitha Diemer
“Den Herrgott hab ich oft gebraucht”
“Jüdisches Landheim Wolfratshausen im Isartal bei München, 570 Meter über dem Meer. Sonniges, staub- und nebelfreies, alpines Klima. Besonders günstige Erfolge im Herbst und Winter. Auf Wunsch Unterricht in allen Fächern der Volks- und Mittelschulen. Tagessatz Mark 4,- Prospekte kostenfrei”, lautet 1926 eine Annonce in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung, die für das Wolfratshauser Kindererholungsheim wirbt. Der Beitrag “Eine Insel des Friedens in einem Meer von Hass” über das Erholungsheim für jüdische Kinder in Wolfratshausen ist nur einer von vielen Aspekten, die das Buch “Ärzte, Hexen, Handaufleger” des Historischen Vereins Wolfratshausen aufgreift.

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HVW, Plakat zur Historischen Revue "Ärzte, Hexen, Handaufleger", 14.11.14

Plakat zur Historischen Revue "Ärzte, Hexen, Handaufleger" am 14.11.2014

PRESSE
19.11.14 – Das Gelbe Blatt – ph
“Ächte Ärzte, falsche Schwestern”
Historische Revue in der Loisachhalle begeistert Publikum.
16.11.14 – oberland.de – Peter Herrmann
Viel Applaus für “Ärzte, Hexen, Handaufleger”
Erst wenige Stunden vor Beginn der Historischen Revue konnte das vom Historischen Verein Wolfratshausen herausgegebene Buch “Ärzte, Hexen, Handaufleger. Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal” aus der Druckerei abgeholt werden. Was die Leser erwartet, zeigte das dreistündige Showprogramm in der Loisachhalle mit musikalischen Einlagen des Kinderchors, der “Ächten Ärzte”, der Waldramer Sängerinnen und der “Falschen Schwestern”.
16.11.14 – merkur-online – Clara Wildenrath
Pfauenkost und Spatzenhirn
Die Medizingeschichte des Altlandkreises brachte der Historische Verein Wolfratshausen in einer bunten Revue auf die Bühne der Loisachhalle.
16.11.14 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Matthias Köpf
Diagnose: sehr amüsant
Mit einer großen Revue in der Loisachhalle präsentiert der Historische Verein Wolfratshausen sein neues Buch über Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal. Auch Ärzte stehen auf der Bühne.

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11.9.14 – Wir stellen erstmals unser neues Buch der Presse vor!

HVW, "Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal", Autoren

Die Autoren v. li. n.re.: Heidrun Opitz, Ursula Hämmerling, Wolfgang Schäl-von Gamm, Dr. Peter Schweiger, Rainer von Savigny, Dr. Sybille Krafft, Meike Hantel, Bernhard Reisner, Paul Brauner, Dr. Kaija Voss, Anja Brandstäter. Es fehlen: Justine Bittner, Eva Greif, Hansi Greiner, Dagmar Stosiek, Ursula Scriba. Foto: Rüth

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15.9.2013 – Fototermin!

Wir haben in 2012 ein großes neues Projekt gestartet: “Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal”. Im Herbst 2014 bringen wir dazu ein Buch heraus, die Präsentation ist mit Zeitzeugen und buntem Programm in der Loisachhalle geplant.

HVW, Arbeitskreis Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal

15.9.13 – Im Einsatz:
Einige der Mitglieder der Arbeitsgruppe Medizingeschichte
vor dem Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt

v.li.: Eva Greif, Bernhard Reisner, Anja Brandstäter, Rainer von Savigny,
Dr. Sybille Krafft, Hannelore Greiner, Ursula Hämmerling, Justine Bittner,
Meike Hantel, Dr. Kaija Voss, Paul Brauner, Wolfgang Schäl
Und lieben Dank an Justine Bittner, die uns das Foto zur Verfügung stellte!

 
HVW, Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal   Vielschichtig und abwechslungsreich, schön illustriert und solide unterlegt, nehmen wir uns die Themen rund um Gesundheit, Krankheit und Tod in unserer Region vor: Medizin in der Volkstradition, Klostergärten, alternative Lebensformen, Bader, Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Hebammen, “Schwestern”, orthopädische Berufe, Epidemien, Friedhof, Bestatter, Siechhaus, das Alte Krankenhaus, Haus Buchenwinkel, Sanatorien Ebenhausen, Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienste, Krankenhaus Föhrenwald, Medizin in er NS-Zeit, Lazarette im Ersten und im Zweiten Weltkrieg, Kranken- und Sozialkassen u.v.m.
 
HVW-Tipp! Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt: Ein Rundgang durch 500 Jahre abendländische Medizingeschichte mit wunderschönem Arzneipflanzengarten!
 
Jeden Dienstag um 12.30 Uhr sucht die “Mittagsvisite” ein Objekt in der Dauerausstellung auf, bei abendlichen “Autopsien” stellen Experten ein besonderes Objekt vor. Unter “Objekt des Monats” gibt es immer wieder neue Einblicke in die Sammlung des Deutschen Medizinhistorischen Museums, wie etwa die Hahnemanntasse im Juli/August 2013.   Medizinhistorisches Museum Ingolstadt
Foto Gartenfassade der Alten Anatomie Ingolstadt: Wikimedia, Brian Clontarf
 

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Altes Krankenhaus wird verkauft – 14.4.12 – merkur-online – fla

Wolfratshausen Leprosenhaus

Möglicherweise hat das letzte Stündlein für das alte Krankenhaus geschlagen. Das Grundstück an der Sauerlacher Straße steht zum Verkauf. Ob das Gebäude erhalten bleibt, erscheint fraglich.
Es ist nur eine kleine, unscheinbare Anzeige im Internet: „Immobilienangebot der Stadt Wolfratshausen“ steht auf der Homepage der Loisachstadt. Gesucht werden Interessenten, die das knapp 1450 Quadratmeter große Grundstück in Erbpacht übernehmen würden. Gelockt werden sie mit der zentralen Wohn- und Geschäftslage und der guten Verkehrsanbindung. „Eine Abbruchgenehmigung für Altbestand liegt vor“, heißt es weiter. Ansprechpartner ist das städtische Bauamt . . . mehr

Offener Brief 28.4.12: Offener Brief des HVW-Vorstands an den Bürgermeister, an die Stadträtinnen und Stadträte der Stadt Wolfratshausen zum “Alten Krankenhaus” an der Sauerlacher Straße

Pressemitteilung 26.4.12: Pressemitteilung von Beate Zarges, Pressesprecherin des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege – Denkmal: Altes Krankenhaus in Wolfratshausen, Denkmalwürdigung und Position des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege

Pressestimmen

Hintergrund-Informationen im “Heimatbuch Wolfratshausen”: Medizinische Versorgung und Krankenanstalten, S. 198 ff.

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Happ'sche Apotheke, Fassadenmalerei, Wolfratshausen

Wie Wolfratshausen zur ersten Apotheke kam
Am heutigen Untermarkt 13 stand im Jahr 1633 das Haus des Bierbrauers Caspar Forsstner, der es 1664 seinem Sohn Sebastian vererbte. Einer der Nachfahren erwarb 1748 zusätzlich zu seinem Besitz “die Forsterische Bräubehausung”, die aber nur noch eine Brandstatt war. Eine Apotheke gab es in dieser Zeit noch nicht . . . mehr

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Dr. Erich Benjamin: Der Kaiser von Ebenhausen
Schicksal eines jüdischen Arztes im Isartal

Dr. Erich Benjamin - Gedenktafel Ebenhausen© Foto: Gras-Ober, Wikipedia/Wikimedia Commons

1921 eröffnete Prof. Erich Benjamin ein Kindersanatorium in Ebenhausen. Es entwickelte sich zu einer angesehenen Heilstätte für verhaltensauffällige Knaben und Mädchen.
Nach der Machtübernahme Hitlers wurden auch die Benjamins, deren Verhältnis zu den Nachbarn bislang ungetrübt war, gezielt gedemütigt und entrechtet. Nachdem sie ihren Besitz weit unter Wert verkaufen mussten, konnten sie 1939 gleichsam in letzter Minute nach Amerika emigrieren. Doch das Lebenswerk eines renommierten Wissenschaftlers war zerstört.
Heute setzt die Erich-Benjamin-Stiftung als Initiative zur Hilfe und Förderung von Kindern und Jugendlichen in psychischer Not die Arbeit Benjamins fort.

• Pressestimmen: Ein Herz für Kinder – merkur-online 12.4.12
In Ebenhausen ist der Erhalt eines Baudenkmals gelungen: Das ehemalige Kindersanatorium des Dr. Erich Benjamin in Zell musste keiner Neubausiedlung weichen.

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Fotos: Altes Krankenhaus © Stadtarchiv Wolfratshausen, Happ’sche Apotheke © 2008 Ajea Zeutsch

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