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Programm 2020

HVW,Programm 2020, PDF
Datum/Ort/
Anmeldung
Veranstaltung
Sa, 20.6.20
fällt aus!
EIN HISTORISCHES DORF
Rundgang durch Münsing
Anschließend Mitgliederversammlung
  Treffpunkt am Maibaum vor dem Gasthof Altwirt in Münsing – Führung 14 Uhr
Kostenbeitrag 10 Euro – Teilnehmerzahl begrenzt, Mitglieder haben Vorrang!
Anmeldung erforderlich unter: Telefon 08171–34 59 05 oder: info@histvereinwor.de
Im Anschluss findet unsere Mitgliederversammlung im Gasthof Altwirt in Münsing statt.
Münsing ist eine der ältesten Siedlungen in unserem Altlandkreis. Die Chronisten Dr. Johannes Bernwieser und Dr. Benno Gantner werden uns durch das historische Kirchdorf führen, das bereits 740 n. Chr. urkundlich erwähnt ist.
Am Ende unseres Rundgangs wird der Archäologe Markus Fagner, der die Keltengräber in und um Münsing sowie auf dem Gelände des Pallaufhofes untersucht hat, über seine Funde berichten.
 
So, 13.9.20 DIE WOLFRATSHAUSER RUINE
Geschichte der historischen Gebäude des ehemaligen Isar Kaufhauses
Aktion zum Tag des offenen Denkmals
  14 und 16 Uhr, Marienplatz in Wolfratshausen – kostenfrei
Spenden für den Historischen Verein sind willkommen!
Im Sommer 2019 wurde ein großer Teil des ehemaligen Isar Kaufhauses abgerissen. Aufgrund von juristischen Einsprüchen sind die Abbrucharbeiten gestoppt worden. Seither klafft eine architektonische Wunde im Herzen von Wolfratshausen.
Geplant ist, dass die Fassaden der neuen Gebäude nach historischen Vorlagen wiederhergestellt werden. Von der Geschichte der ursprünglich hier errichteten Häuser – des alten Kornspeichers, der Knabenschule und des Seifensieder-Anwesens – erzählen unsere Vorstandsmitglieder Annekatrin Schulz und Wiggerl Gollwitzer vor Ort. Außerdem geben Filmausschnitte des Ickinger Dokumentarfilmers Rüdiger Lorenz Einblick in die Historie des ehemaligen Isar Kaufhauses.
 
Sa, 21.11.20 ALS DIE AMIS INS ISARTAL KAMEN
Kriegsende und Neubeginn vor 75 Jahren – eine historische Revue
  Loisachhalle, Wolfratshausen – Beginn 19 Uhr / Einlass 18 Uhr
Eintritt 25 Euro – Schüler & Studenten 10 Euro – Eintrittskarten über das Bürgerbüro Wolfratshausen oder über München Ticket
Es war eine aufregende Zeit, als Ende April 1945 SS-Einheiten noch versuchten, die Loisachbrücken zu sprengen, während über den WoIfratshauser Berg bereits die ersten Panzer der US-Armee rollten. Plötzlich bestimmten GIs das Stadtbild und nach zwölf Jahren Naziherrschaft war es für die Bevölkerung im Oberland ein Umgewöhnungsprozess, mit den Besatzern und Befreiern zurechtzukommen. Dabei war der Umgang mit Swing und Chewinggum noch das Einfachste.
In unserem bewährten Revue-Format werden wir in unterhaltsamer und informativer Weise mit Musik, Tanz, Zeitzeugeninterviews, historischen Fotos, Filmen und mit kabarettistischen Einlagen an die denkwürdige Zeit erinnern, als die Amerikaner ins Isartal kamen.
PRESSE
30.1.20 – merkur.de/wolfratshausen – Volker Ufertinger
Historischer Verein plant große Revue über die Stunde Null
Heuer jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Anlass genug für den Historischen Verein, eine Revue zu diesem Thema zu veranstalten.
28.1.20 – sueddeutsche.de – Benjamin Engel
Entnazifizierung und Nylons
Für die Revue “Als die Amis ins Isartal kamen” sucht der Historische Verein Wolfratshausen Zeitzeugen und Objekte
 
Fr, 11.12.20 “DAMALS ANGEKOMMEN IN BAYERN”
Film von Dr. Sybille Krafft mit Zeitzeugengespräch
  19 Uhr, Erinnerungsort BADEHAUS – Kostenbeitrag 8 Euro, Schüler & Studenten 4 Euro
Nach dem Zweiten Weltkrieg strömten Millionen von heimatlos gewordenen Menschen in den Westen. Sie hatten alles verloren und waren nur mit ihrem Leben davongekommen. Angesiedelt wurden sie oft an ehemaligen Rüstungsstandorten, wo sie in Baracken und Bunkern eine provisorische Unterkunft fanden.
Mit offenen Armen wurden die Heimatvertriebenen selten empfangen, die aus dem Sudetenland, Schlesien, Siebenbürgen, Pommern, Böhmen, Mähren, der Bukowina, dem Banat oder anderen einst von Deutschen besiedelten Ostgebieten stammten. Sie hatten nichts und mussten unterstützt werden. Viele wurden bei Einheimischen einquartiert, was für beide Seiten nicht einfach war.
Am Beispiel von Neugablonz im Allgäu, Neutraubling in der Oberpfalz und Traunreut in Oberbayern zeigt der Film, wie die Neuankömmlinge schon bald für einen wirtschaftlichen Aufschwung sorgten. In ihrem Fluchtgepäck steckten nämlich nicht nur ein paar Habseligkeiten, sondern auch Fleiß und Können.
Nach dem Film erzählen Zeitzeugen von ihren Anfangsjahren in Geretsried und Waldram.

 
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RÜCKBLICK

Sa, 2.5.20 – fällt aus!
ERINNERUNG AN DEN TODESMARSCH – Gedenkzug mit Zeitzeugen, Musik und Kunstausstellung Karl Maldek
10 Uhr Beginn des Gedenkzugs am Mahnmal Buchberg – 11.30 Uhr Beginn des Festakts im Erinnerungsort BADEHAUS, Waldram – kostenfrei – Spenden für den Erinnerungsort BADEHAUS erbeten
• Anmeldung zum Festakt zwingend erforderlich – Mitglieder haben Vorrang!

2020 jährt sich zum 75. Mal der Todesmarsch der Dachauer KZ-Häftlinge. Tausende starben auf diesem mörderischen Elendszug in den letzten Kriegstagen. Ein Weg der geschundenen Opfer führte auch an Wolfratshausen und Geretsried vorbei. Nach ihrer Befreiung wurden viele Überlebende im Lager Föhrenwald versorgt, wo sie ihre ersten Tage in Freiheit verbrachten.
In Kooperation mit dem Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” wird der Historische Verein Wolfratshausen mit Unterstützung der Städte Wolfratshausen und Geretsried an dieses denkwürdige Ereignis erinnern. Ein Gedenkzug führt vom Todesmarsch-Mahnmal in Buchberg zum Erinnerungsort BADEHAUS in Waldram, wo der originale Entwurf zu der Skulpturenreihe steht. Anschließend findet dort ein Festakt mit Musik, Zeitzeugen-Gespräch und einer Ausstellung von Bildern des in der NS-Zeit verfolgten Künstlers Karl Maldek statt.

So, 8.3.20 – 20 Uhr – Kulturbühne Hinterhalt – Kostenbeitrag 10 Euro
“DREI SCHWESTERN MADE IN GERMANY”
Film von Oliver Storz mit Musik von Klaus Doldinger
Ein Abend zum Internationalen Frauentag mit Überraschungsgästen

Seit Jahren organisiert der Historische Verein Wolfratshausen gemeinsam mit dem Kulturverein Isar-Loisach zum Internationalen Frauentag eine besondere Veranstaltung. 75 Jahre nach Kriegsende haben wir heuer einen dazu passenden Film ausgesucht. In einer Mischung aus Komödie, Melodram, Thriller und Farce hatte der in Deining lebende Autor und Regisseur Oliver Storz 2006 “Drei Schwestern made in Germany” gedreht.
Die Handlung spielt im Jahr 1947: Eine der Töchter des ehemaligen Bürgermeisters einer kleinen süddeutschen Garnisonsstadt steht kurz vor der Hochzeit mit dem amerikanischen Stadtkommandanten und freut sich schon auf ein neues, aufregenderes Leben in den Staaten. Doch dann kommt alles anders.

PRESSE
10.3.20 – merkur.de/wolfratshausen – Peter Herrmann
Der Hinterhalt feiert “Heldinnen des Ungehorsams”
Der Kulturverein Isar-Loisach sowie der Historische Verein haben anlässlich des Weltfrauentags gemeinsame Sache gemacht. Gezeigt werden Bilder der Ägypterin Doaa El-Adl.
4.3.20 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Felicitas Amler
Die Fräulein-Zeiten sind vorbei
Zum 8. März präsentieren drei Veranstalter Kultur und Diskussion. Im “Hinterhalt” sind Karikaturen einer ägyptischen Künstlerin zu sehen, im Quartierstreff Stein wird ein Sketch von Gabriele Rüth gegeben.
4.3.20 – merkur.de/wolfratshausen – Peter Herrmann
Aufrüttelndes Potpourri am Weltfrauentag
Historischer Verein und KIL präsentieren am Sonntag einen musikalischen Filmabend mit Ausstellung
3.3.20 – oberland.de – Andrea Weber
Eine Komödie aus finsterer Zeit
Zum internationalen Frauentag am 8. März initiiert auch heuer wieder der Kulturverein Isar-Loisach zusammen mit dem Historischen Verein Wolfratshausen eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der regionalen Kulturarbeit. Zum fünften Mal in Folge engagieren sich die aktiven Frauen der beiden Vereine, um auf die Initiative der sozialistischen Frauen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg für die Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen zu erinnern. Ein Filmabend mit Musik und der Ausstellung “Die Welt der Frau” der ägyptischen Karikaturistin Doaa El-Adl in der Kulturbühne Hinterhalt.