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Highlights 2018

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10.12.2018 – OFFENER BRIEF ZUM DENKMALENSEMBLE ALPENSTRASSE

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrats,

mit Entsetzen hat der Historische Verein Wolfratshausen zur Kenntnis genommen, dass der Besitzer des Anwesens Alpenstr. 14 nun einen Bauantrag gestellt hat und 4 Reihenhäuser mit 8 Garagen/Stellplätze in das bislang intakte architekturhistorische Umfeld stemmen will. Damit würde dieses einmalige städtebauliche Denkmalensemble an der Wolfratshauser Alpen- und Schießstättstraße für immer zerstört werden. Im Anhang hat unser Vorstandsmitglied, die Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die wichtigsten baugeschichtlichen Argumente für den Erhalt der Alpenstr. 14 zusammengefasst.

Die kurzfristige Gesetzeslücke, die der Besitzer damals bei seinem Antrag auf Vorbescheid ausgenutzt hatte, ist inzwischen längst – einstimmig (!) – vom Bayerischen Landtag geschlossen worden. Die historischen Bauten in der Alpen- und Schießstättstraße stehen jetzt wieder voll unter Ensembleschutz.

Der Historische Verein Wolfratshausen bittet die Stadt Wolfratshausen und insbesondere die Mitglieder des Bauausschusses, dem – ohnehin völlig überdimensionierten – Bauantrag zur Alpenstr. 14 nicht zuzustimmen.
Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Sybille Krafft im Namen des Vorstands

HVW, 15.12.18, Wolfratshausen, Demo "Denkmalensemble Alpen-/Schießstättstraße"

PRESSE
19.12.18 – dasgelbeblatt.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
“Es lohnt sich, zu kämpfen!”
Historischer Verein und Anwohner wollen Alpenstraße-Ensemble erhalten
17.12.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Alpenstraße 14: So wehren sich Denkmalschützer gegen den Abriss
Der Bau- und Umweltausschuss hat dem Abriss-Bescheid des Landratsamts zugestimmt: Das ärgert 73 Bürger, die sich am Samstag am Haus an der Alpenstraße 14 zum Protest versammelt haben.
16.12.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen
Lichtzeichen für ein historisches Ensemble
Trotz eisiger Temperaturen sind am Samstagvormittag mehr als 70 Wolfratshauser zur Alpenstraße gekommen, um vor dem Haus Nummer 14 mit Laternen gegen dessen Abriss zu protestieren.
14.12.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Carl-Christian Eick
Wie es mit der Immobilie Alpenstraße 14 weitergeht
Die Alpenstraße 14 ist für Denkmalschützer ein “steinerner Zeitzeuge”. Dennoch hat der Bauausschuss den Abriss genehmigt. Was aber nicht heißt, dass der Eigentümer dort auch neu bauen darf.
13.12.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Noch nicht gerettet
Der Bauausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag zum Abriss des Hauses an der Alpenstraße 14 für vier Reihenhäuser einstimmig ab. Die Entscheidung obliegt aber dem Landratsamt
12.12.18 – merkur.de/Wolfratshausen
Drohender Abriss eines Denkmals: Historischer Verein Wolfratshausen ist “entsetzt”
An der Alpenstraße in Wolfratshausen soll ein Haus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das nimmt der Historische Verein nicht widerspruchslos hin. Er ruft zu einer Demo auf.
11.12.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Historischer Verein protestiert gegen Abriss
Das Gebäude in der Alpenstraße 14 in Wolfratshausen soll nun vier Reihenhäusern weichen – obwohl es Teil eines geschützten Ensembles ist

HVW, Wolfratshausen, Alpenstraße


 

12.11.18 – 28.2.19 – JÜDISCHE ARCHITEKTEN DER MODERNE UND IHR WIRKEN IN DER WELT – Sonderausstellung im BADEHAUS Waldram mit Bildern des Berliner Fotografen Jean Molitor – Vernissage 11.11.18 – Vortrag von Dr. Kaija Voss, Architekturhistorikerin

HVW, Ausstellung "Jüdische Architekten"

Die erste Sonderausstellung des Erinnerungsortes BADEHAUS zeigt in hochwertigen Schwarz-Weiß-Fotografien Bauwerke der Moderne, die von jüdischen Architekten geplant und errichtet wurden. Im Vorfeld des Jubiläums “100 Jahre Bauhaus“, das 2019 stattfinden wird, widmet sich die Exposition dem Wirken von Architekten wie Erich Mendelsohn, Fritz Landauer, Erwin Gutkind oder Bruno Ahrends. Durch das NS-Regime zur Emigration gezwungen, wirkten sie später in den USA, Israel oder England und entwarfen Pläne für internationale Bauten.

PRESSE
13.11.18 – oberland.de – Andrea Weber
Einzug der Moderne
Erste Sonderausstellung im BADEHAUS Waldram-Föhrenwald
12.11.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Felicitas Amler
Bauhaus im Badehaus
Die erste Ausstellung im Waldram-Föhrenwalder Erinnerungsort ist jüdischen Architekten der Moderne gewidmet. Zeitzeuge Robbi Waks führt filmisch durch Tel Aviv


 

7.11.18 – “WAR EINMAL EIN REVOLUZZER…” – Die bayerische Revolution und die Räterepublik im Oberland – Vortrag von Dr. Michael E. Holzmann, Historiker – Lieder: Dafka/Pancur/Sommer-Trio – Lesung aus den Werken von Oskar Maria Graf und Erich Mühsam

HVW, 7.11.18, Revoluzzer

100 Jahre ist es her, dass in München am 7. und 8. November 1918 die “bayerische Revolution” ausbrach. Der Freistaat Bayern wurde proklamiert, die Monarchie abgeschafft, und man führte den 8-Stunden-Arbeitstag und das Frauenwahlrecht ein. All das und vieles mehr gehörte zu den großen Zielen des politischen und gesellschaftlichen Umsturzes. Nach der Ermordung von Ministerpräsident Kurt Eisner im Februar 1919 bestimmte für kurze Zeit die sogenannte Räterepublik die Geschicke Bayerns. Die Konflikte zwischen den “Roten” und “Weißen” Garden schwappten auch ins Oberland über.

Unser Vereinsmitglied Dr. Michael E. Holzmann hat über diese Zeit umfangreiche Recherchen angestellt und daraus einen informativen und spannenden Vortrag erarbeitet. Untermalt wird die Veranstaltung mit Liedern des Dafka/Pancur/Sommer-Trios und Texten von Oskar Maria Graf und Erich Mühsam, die Augenzeugen der bayerischen Revolution waren.

 


 

29.9.18 – MYTHOS BAYERN – Exkursion zur Bayerischen Landesausstellung in Ettal

HVW, Programm 2018, 29.9.18

Die Alpen waren einst unbezwingbar und lebensfeindlich. Kelten und Römer schufen dennoch Steige und Pässe in Richtung Süden. An diesen Pfaden wurden Herbergen, Klöster und Rodungsdörfer gegründet. Die Ausstellung zeigt, wie die Menschen seit dem Mittelalter eine Landschaft zu zähmen versuchten, die früher unwirtlich und unzugänglich war.
Viel später wird diese Landschaft Rückzugs- und Sehnsuchtsort für den Märchenkönig Ludwig II. Seine “ungebauten” Träume werden in der Ausstellung virtuelle Wirklichkeit.


 

3.4.18 – DAS GEDÄCHTNIS DER STADT – Rundgang mit Stadtarchivar Simon Kalleder
Im Anschluss Jahreshauptversammlung 2018 im angrenzenden ehemaligen Speisesaal der Landwirtschaftsschule statt.

HVW, Programm 2018, 3.4.18, ehem. Landwirtschaftsschule

Es ist ein Ort, in dem historisch Interessierte schnell die Zeit vergessen: Tausend Jahre Ortsgeschichte in allen denkbaren Variationen sind hier aufbewahrt – Bilder, Urkunden, Protokolle, Gesetze, Verordnungen, Register, Chroniken, Akten, Rechnungen, Karten, Pläne, Fotos und Zeitungsberichte.
Die Bestände sind auf mittlerweile 275 laufende Regalmeter angewachsen und nun im völlig neu gestalteten Wolfratshauser Stadtarchiv zugänglich. Seit 2017 residiert die Einrichtung im umgebauten Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule an der Bahnhofstraße und zeigt ihre Schätze neu strukturiert in hellen, modernen Räumen.

HVW, Stadtarchiv Wolfratshausen

PRESSE
5.4.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Historischer Verein freut sich auf Badehaus-Eröffnung – doch es gibt auch Anlass zur Sorge
Für 1,3 Millionen Euro wurde das Badehaus in Waldram als Dokumentationszentrum hergerichtet. Ein Erfolg für den Historischen Verein. Es gab aber auch einige Rückschläge für die Mitglieder.
4.4.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Streifzug durchs Gedächtnis der Stadt
Bei einer Führung durch das neue Wolfratshauser Stadtarchiv bekommen die Mitglieder des Historischen Vereins von Archivar Simon Kalleder einige wertvolle Dokumente zu sehen.


 

8.3.18 – SCHIEFWEG – Das Leben der Emerenz Meier – Ein Abend zum Int. Frauentag mit Film, Texten und Musik in der Kulturbühne Hinterhalt – Fotos von Justine Bittner
Gemeinschaftsveranstaltung von KIL Kulturverein Isar Loisach e.V. und HVW

HVW, Emerenz Meier, Weltfrauentag 2018   HVW, Emerenz Meier, Weltfrauentag 2018

Es ist Tradition geworden, dass der Historische Verein Wolfratshausen und der Kulturverein Isar-Loisach zum Internationalen Frauentag einen abwechslungsreichen Filmabend gestalten. Diesmal ist die Veranstaltung der bayerischen Volksdichterin Emerenz Meier gewidmet. Vor 90 Jahren starb sie in Chicago. Ein tragisches Frauenschicksal lag hinter ihr.
Gezeigt wird der Film “Schiefweg“, der die harte Kindheit der niederbayerischen Wirtstochter schildert und mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Autor und Regisseur Jo Baier, der in Dietramszell aufgewachsen ist, erzählt von der Entstehungsgeschichte des Films. Christine Noisser liest Texte von Emerenz Meier, die von Hannelore Greiner ausgewählt wurden. Dazu gibt es passende Lieder vom Sirenenchor.

PRESSE
10.3.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Aufrüttelnde Szenen am Weltfrauentag
Schicksal von Emerenz Meier rührt Besucher im vollbesetzten Hinterhalt
5.3.18 – oberland.de – Peter Herrmann
Verdiente Würdigung einer verkannten Dichterin
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erschien die Gleichberechtigung der Frauen vor allem in ländlichen Regionen als Utopie. Das beweist unter anderem das Leben der in Niederbayern geborenen und später in die USA ausgewanderten Dichterin Emerenz Meier. Der Historische Verein Wolfratshausen und der Kulturverein Isar-Loisach (KIL) erinnern am Internationalen Frauentag mit einem Film und einer Lesung an ihr Werk.


 

25.1.18 – BAUDENKMÄLER IN WOLFRATSHAUSEN – Vortrag von Dr. Kaija Voss, Architekturhistorikerin

HVW, Programm 2018, 25.1.18

Wolfratshausen blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Vom 12. bis zum 19. Jahrhundert war die Flößerei eine wichtige Wirtschaftsgrundlage des Marktes. Aber Wolfratshausen ist mehr als eine Flößerstadt.
Da die beiden Weltkriege ihre historischen Bauten weitgehend verschonten, ist die Stadt heute von geschichtsträchtiger Architektur geprägt. Doch steigender Siedlungsdruck rund um München, Verdichtung und Verkehr bedrohen viele Gebäude unserer Stadt, machen sie zu “Sorgenkindern”. Das Gegenteil sollte der Fall sein: Historische Bauwerke sind ein reiches Erbe, prägen das Ortsbild und stellen sich dem schnellen Investorenbauen entgegen. Durch Denkmäler wird eine Stadt lebenswert, weil sie Geschichte anschaulich und erlebbar machen.
In unserer Veranstaltung, die wir gemeinsam mit dem Verein Lebendige Altstadt und dem örtlichen Werbekreis durchführen, wollen wir den Blick auf die baulichen Schätze von Wolfratshausen lenken, um sie für kommende Generationen zu bewahren.

HVW, 25.1.18, Vortrag "Baudenkmäler in Wolfratshausen"

Ingrid Schnaller (Werbekreis Einkaufstadt Wolfratshausen e.V.), Hans-Werner Kuhlmann (LAW),
Dr. Sybille Krafft, Dr. Kaija Voss, Ernst Gröbmair (LAW und Werbekreis Einkaufstadt Wolfratshausen e.V.)

PRESSE
26.1.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Dominik Stallein
Wenn Zeitzeugen zu Sorgenkindern werden
Über 100 Zuhörer kamen zum Vortrag von Dr. Kaija Voss. Die Architekturhistorikerin referierte über Baudenkmäler und warb für „notwendigen Luxus“.


 

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