≡ Menu

Unser Programm 2019

HVW, Programm 2019, Streiflichter aus der Geschichte

 

HVW, Streiflichter aus der Geschichte 2019

Fr, 8.3.19, 19 Uhr
“Hysterische Furien und schnatternde Gänse” – Die ersten Frauen im Bayerischen Landtag
Szenische Lesung mit Kurzfilm, Musik und Gesprächen mit Lokalpolitikerinnen

HVW, Programm 2019, 8.3.19

Die Revolution brachte den Frauen 1918 das aktive und passive Wahlrecht. Seither gibt es auch im bayerischen Parlament weibliche Abgeordnete. Bis 1933 waren das nur 19 Frauen, eine kleine Minderheit gegenüber der großen männlichen Politikerschar.
Am Internationalen Frauentag erzählt ein inszeniertes Hörbild der Münchner Autorin Karin Sommer von der Geschichte der politischen Pionierinnen in Bayern.
Dazu gibt es Lieder von den “Sirenen” und einen Kurzfilm über Dr. Hildegard Hamm-Brücher. Anschließend berichten Stadträtinnen aus Geretsried und Wolfratshausen von ihren Erfahrungen in der Politik. Sehens- und hörenswert nicht nur für Frauen!

Ort: Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, Waldram
Kostenbeitrag: 10 Euro – eine Kooperationsveranstaltung des Historischen Vereins Wolfratshausen und des Kulturvereins Isar-Loisach

 
 

PRESSE
15.3.19 – dasgelbeblatt.de – Peter Herrmann
Historischer Verein und Kulturverein Isar-Loisach erinnern an Frauenrechte
Als “hysterische Furien und schnatternde Gänse” wurden die ersten Frauen im bayerischen Landtag einst von männlichen Abgeordneten bezeichnet. An diese Zeit erinnerten der Historische Verein und der Kulturverein Isar-Loisach (KIL) vor kurzem mit einer abwechslungsreichen Veranstaltung im Badehaus Waldram.
11.3.19 – merkur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Gleichberechtigt? Frauen diskutieren auf Einladung zweier Wolfratshauser Vereine
Der Historische Verein Wolfratshausen und der Kulturverein Isar-Loisach luden zum Gespräch, um über die politische Rolle der Frau zu diskutieren.
10.3.19 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Arnold Zimprich
Frauenstimme wählt, zählt, wiegt, siegt
Das Programm “Schnatternde Gänse und hysterische Furien” erinnert in Wolfratshausen an 100 Jahre Frauenwahlrecht.


 

So, 28.4.19, 19 Uhr
Der Todesmarsch – Zeitzeugen berichten
Mit einer historischen Einführung von Emanuel Rüff, Musik sowie einer filmischen Collage von Dr. Sybille Krafft und Rüdiger Lorenz

HVW, Programm2019, 28.4.19

Gegen Kriegsende wurden die KZ-Häftlinge aus Dachau und dessen Außenlagern auf einen Evakuierungsmarsch gezwungen. Qualvoll mussten sich die geschundenen Menschen Richtung Süden schleppen. Tausende starben dabei an Entkräftung oder wurden von den Wachmannschaften ermordet.
Das jährliche Gedenken an den Todesmarsch findet heuer in neuer Form erstmals im Erinnerungsort BADEHAUS statt.

Eine Kooperationsveranstaltung des Historischen Vereins Wolfratshausen mit dem Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” sowie dem Museum und der Musikschule Geretsried
Ort: Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, Waldram
Eintritt frei, Spenden erbeten!


 

Fr, 10.5.19, 19 Uhr – Einlass 18 Uhr
Verbrannte Bücher und “entartete” Musik – Eine Gedenkveranstaltung
Prominente Gäste lesen und spielen verfemte Werke, SchülerInnen stellen verfolgte KünstlerInnen vor.
Benefizabend für das Erinnerungsprojekt BADEHAUS in Kooperation mit dem Kulturverein Isar-Loisach

HVW, Programm 2019, 10.5.19

Im Mittelpunkt dieser großen Veranstaltung, die seit vielen Jahren auch überregionalen Zuspruch erfährt, stehen heuer erstmals verfolgte KomponistInnen, InstrumentalistInnen, SängerInnen und AutorInnen. Ihre Schicksale werden in kreativen Kurzbeiträgen von SchülerInnen unserer Region vorgestellt. Außerdem treten prominente Überraschungsgäste auf.

Ort: Loisachhalle Wolfratshausen – freie Platzwahl
Karten für 25 Euro (Schüler/Studenten 10 Euro) im Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, oder gegen Vorkasse auf das Konto des Historischen Vereins: DE68 7005 4306 0000 5307 25


 

Do, 27.6.19, 19 Uhr
Von Händlern, Handwerkern und Ingenieuren – Wirtshafts- und Sozialgeschichte im Isar- und Loisachtal
Vortrag mit historischen Bildern von Bernhard Reisner

HVW, Programm 2019, 27.6.19

Durch das Isar- und Loisachtal führten seit jeher wichtige Handelswege zu Wasser und zu Lande. Neben den Flößern und Fuhrleuten gab es auch zahlreiche Tagelöhner und Handwerker wie Kalkbrenner, Korbflechter oder Glasbläser. Sie prägten die Wirtschafts- und Sozialgeschichte unserer Gegend ebenso wie Bauern, Knechte, Tagelöhner und Kleinhäusler.
Mit dem Bau der Isartalbahn, durch die Einführung der Elektrizität und andere infrastrukturelle Veränderungen setzte Ende des 19. Jahrhunderts auch im Oberland eine wirtschaftliche Dynamik ein, die bis heute anhält.

Ort: Evang. Gemeindesaal, Bahnhofstr. 2, Wolfratshausen
Eintritt frei!
Anschließend nur für Mitglieder: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen


 

So, 8.9.19, 10/11/12 Uhr – 3 Führungen!
Die Happsche Apotheke – Ein Kleinod im Untermarkt
Führung mit Wiggerl Gollwitzer und Annekatrin Schulz am “Tag des offenen Denkmals”

HVW, Programm 2019, 8.9.19

Seit 1810 besteht für das Haus am Untermarkt 13 eine “Apothekergerechtigkeit”, die 1889 von Dr. Josef Happ erworben wurde. Fast 120 Jahre lang betrieb die Familie Happ die Apotheke, ehe sie geschlossen wurde und dann vor einigen Jahren in den Besitz der Stadt Wolfratshausen überging.
Es ist ein Glücksfall, dass die Ladeneinrichtung, die zum Teil aus dem frühen 18. Jahrhundert stammt, vollständig erhalten geblieben ist.
Am Tag des offenen Denkmals haben wir die einmalige Gelegenheit, die Happsche Apotheke zu besichtigen. In Kurzreferaten berichten wir über die Historie des Hauses und der Apothekerfamilie sowie über die Geschichte der Pharmazie in Wolfratshausen.

Ort: Happsche Apotheke, Untermarkt 13, Wolfratshausen
Es kann pro Führung nur eine begrenzte Besucherzahl eingelassen werden. Anmeldung mit Uhrzeit erforderlich bis 1. September unter: info@histvereinwor.de oder Tel. 08171–345 905; Eintritt frei, Spenden willkommen!


 

Do, 7.11.19, 19 Uhr
Die Schlapphüte aus Pullach – Tatsachen und Legenden rum um den Bundesnachrichtendienst
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Krieger, Historiker, Universität Marburg

HVW, Programm 2019, 7.11.19

Von 1947 bis 2019 befand sich die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Pullach. Die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitete allerdings in getarnten Dienststellen in ganz Deutschland oder im Ausland.
Für die einen war und ist der BND eine Erfolgsgeschichte seines legendären Gründers Reinhard Gehlen, für die anderen ist er eine Behörde der “Machenschaften und Skandale”. Nach jahrelanger Forschungsarbeit im BND-Archiv durch unseren Referenten ergibt sich jetzt ein differenziertes Bild vom “geheimsten Ort Deutschlands” (DER SPIEGEL).

Ort: Evang. Gemeindesaal, Bahnhofstr. 2, Wolfratshausen
Kostenbeitrag: 10 Euro


 

Fotoquellen
Erste Frauen im Bayerischen Landtag: SPD-Plakat Hubertus von Pilgrim, Denkmal für die Opfer des Todesmarsches: Wikimedia/Furukama Verbrannte Bücher: Wikimedia/Ribax Händler, Handwerker und Ingenieure: Wikimdia/Meyers Konversationslexikon, 4th ed., vol. 4 Die Happsche Apotheke: Jay Zeutsch Bundesnachrichtendienst: Wikimedia/Bjs