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Ausstellungen

WANDERAUSSTELLUNG: DIE KINDER VOM LAGER FÖHRENWALD

BaWa, Flyer Wanderausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald"

Im Wolfratshauser Forst entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das größte und am längsten bestehende Lager für jüdische Displaced Persons in ganz Deutschland. Heimatlos gewordene Juden aus Polen, Litauen, Russland, Rumänien und Ungarn warteten hier auf ihre Ausreise nach Israel oder hofften, in einem anderen Land ein neues Leben beginnen zu können. Sie bezeichneten sich selbst als “She’erit Hapletah“, was soviel bedeutet wie “Rest der Geretteten”.

BaWa, Ausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald"

Die Ausstellung zeigt weitgehend unbekannte Fotografien aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Dabei geben die historischen Bilddokumente einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Oberbayern.


 

“WIR LEBTEN IN EINER OASE DES FRIEDENS”
Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926–1938

HVW - "Wir lebten in einer Oase des Friedens..." - Faltblatt

FlyerAusstellungstermineDer Tassilo-Preis
Architektur/Aufbau der AusstellungGrundriss


 

HVW Cover "Wir lebten in einer Oase des Friedens ..."
Das Buch zum Projekt
Kirsten Jörgensen und Sybille Krafft
mit zwei Beiträgen von Dagmar Bäuml-Stosiek

InhaltVorwortEinführung
144 Seiten, ca. 200 Farbabb., Preis: 22 €
Verlag Dölling & Galitz
ISBN 10: 3-937904-52-2
ISBN 13: 978-3-937904-52-8

Für die Bildungsarbeit in bayerischen Schulen ist die broschierte Ausgabe in größerer Stückzahl kostenlos bzw. gegen eine Schutzgebühr über die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erhältlich.


 

ARBEIT IST KEIN KINDERSPIEL!
Eine Wanderausstellung zum Thema “Kinderarbeit – damals und heute”

Ein von Kirsten Jörgensen† und Dr. Sybille Krafft konzipiertes Projekt des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung e.V.

HVW, Flyer "Arbeit ist kein Kinderspiel!"

Seit einigen Jahren organisieren sich weltweit Kinder und Jugendliche in der “Bewegung der arbeitenden Kinder“. Sie müssen und wollen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen und wehren sich gegen ein allgemeines Verbot von Kinderarbeit. Gleichzeitig fordern sie bessere Bildungschancen und Arbeitsbedingungen, die nicht von Unterdrückung und Ausbeutung gekennzeichnet sind.


 

LAGER FÖHRENWALD
Ausstellung des Stadtarchivs Wolfratshausen 1997
Dokumente, Pläne, Fotos, Berichte über die Zeit von 1939 bis 1957

Zu dieser Ausstellung
Marianne Balder, Stadtarchivarin Wolfratshausen i.R.

Anlass, auf die “Suche nach Föhrenwald” zu gehen, waren viele Anfragen, die in den Jahren 1994–95 an das Stadtarchiv Wolfratshausen gestellt wurden.
Außer den Büchern “Von Föhrenwald nach Waldram” von Alois Engelhard und “Waldram” von Josef Reiss und Eugen Steppan, in denen ein Abschnitt bzw. ein Kapitel dem Lager Föhrenwald gewidmet wurde, war so gut wie nichts vorhanden.
Aus der Zeit vor Ende des Zweiten Weltkrieges blieben über das Lager nur wenige Seiten in einem ungeordneten Papierstapel und die Meldebücher erhalten. Über den geheimen Kriegsauftrag drang kaum etwas an die Öffentlichkeit. Zeitungsberichte waren auf Belanglosigkeiten “in der Nähe der Baustelle” beschränkt.
Ab Mai 1945 wurde das Lager, welches zwölf Jahre lang jüdischen Überlebenden Unterkunft werden sollte, von der amerikanischen Militärregierung verwaltet. Im November 1945 übernahm die Flücht-lingsorganisation UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration) die Verantwortung, später die IRO (International Refugee Organization).

Lager Föhrenwald - Ausstellung 1997 - Stadtarchiv Wolfratshausen

Am 1.12.1951 ging Föhrenwald in deutsche Verwaltung über, d.h. an übergeordnete Behörden. Daher war das Schriftgut, das in der Gemeinde Wolfratshausen entstand, auch nur sehr gering.
Anfang 1996 begann die Suche nach Material. Fast überall offene Türen, offene Ohren, Hilfsbereitschaft – bei Privatpersonen, Ämtern, Behörden und Institutionen.
Das machte Mut, Gesammeltes, Erworbenes und Geliehenes der Öffentlichkeit zu zeigen.
Diese Ausstellung kann natürlich nur Begebenheiten streifen und Momente darstellen, die zwischen 1939 und 1957 passiert sind. Sie soll anregen, sich mit dem Thema Föhrenwald intensiver zu beschäftigen.
In weiteres Aktenmaterial kann im Stadtarchiv Wolfratshausen eingesehen werden; ebenso wird dort auf zusätzliche Quellen hingewiesen.