Unser Programm 2012
Die PDFs zu unserem diesjährigen Faltblatt “Vorträge und Führungen – Streiflichter aus der Geschichte” finden Sie hier: Innenseite und Außenseite.
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| So., 11. März, 19 Uhr, Bayerisches Fernsehen, Reihe “Unter unserem Himmel”: Werkstattgeschichten – Ein Film von Sybille Krafft | |
| Für ihre Reihe “Leben mit einem Denkmal”, die vor kurzem mit dem Deutschen Denkmalpreis ausgezeichnet wurde, ist Sybille Krafft nach Unterfranken und nach Oberbayern gefahren, um fünf traditionsbewusste Handwerker zu besuchen: ein Hammerschmied, ein Papiermüller, ein Schaffelmacher, ein Seiler und ein Spengler. (Text © BR 2012) | |
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| Fr, 20. Januar, 19.30 Uhr Krämmel-Foyer, Hans-Urmiller-Ring 46a, Wolfratshausen |
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| Burggeschichten Leben mit einem Denkmal |
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| Empfang mit Film, Musik und Laudatio von Fernsehautor Dieter Wieland | ||
| Kostenfrei, nur für Mitglieder mit Anmeldung. | ||
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Ende 2011 hat Dr. Sybille Krafft, die Vorsitzende unseres Vereins, in Cottbus den Deutschen Preis für Denkmalschutz und in Benediktbeuern die Isar-Loisach-Medaille erhalten. Um diese hohen Auszeichnungen zu feiern, lädt der Vorstand die Mitglieder zu einem Empfang mit einem abwechslungsreichen Programm ein. Dabei wird auch der prämierte BR-Dokumentarfilm „Burggeschichten“ gezeigt. Fotos des Abends |
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| Sa, 11. Februar, 14 Uhr Jüdisches Museum, Jakobsplatz 16, München |
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| “Von da und dort” Überlebende aus Osteuropa |
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| Führung durch die Ausstellung mit den Kuratorinnen und Mitgliedern unseres AK Föhrenwald/Waldram | ||
| Kosten für Eintritt und Führung: 10 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis 3. Februar unter: Tel.: 08171 – 34 59 05. E-Mail: info@histvereinwor.de |
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Im Mittelpunkt unseres Rundgangs steht die Geschichte jüdischer Displaced Persons (DPs) im Lager Föhrenwald, dem heutigen Wolfratshauser Stadtteil Waldram. Dieses Lager, das in den 1930er Jahren für die (Zwangs-)Arbeiter der Munitionsbetriebe im Wolfratshauser Forst errichtet wurde, bewohnten von 1945 bis 1957 jüdische Schoa-Überlebende. Es existierte damit länger als alle anderen DP-Lager in Deutschland. | |
| Die Ausstellung, zu der unser Arbeitskreis mehrere Exponate beigesteuert hat, gibt Einblick in den Alltag des Lagerlebens und in die Geschichte einzelner Familien. | ||
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| Do, 8. März, 19.30 Uhr Rathaussaal, Mittenwalder Str. 6, Icking |
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| “Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet” Die ungewöhnliche Geschichte der Therese Prinzessin von Bayern |
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| Vortrag mit historischen Bildern von Dr. Hadumod Bußmann | ||
| Kostenbeitrag 8 Euro. | ||
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Die Tochter des Prinzregenten Luitpold ist eine bemerkenswerte Frau der Moderne. Gegen massive Widerstände wählte Therese von Bayern (1850–1925) einen Weg, der sie als Naturforscherin, Weltreisende und Schriftstellerin zu fremden Kulturen, in entlegene Gegenden und zu ganz unzeitgemäßen Erkenntnissen führte. Am Internationalen Frauentag stellt Dr. Hadumod Bußmann ihre spannende Biografie über eine zu Unrecht von der Geschichtswissenschaft vernachlässigte Frau vor. | |
| Mi, 8. Februar, 21 – 21.45 Uhr, BR-alpha, alpha-Forum Sybille Krafft im Gespräch mit Dr. Hadumod Bußmann |
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| Mi, 9. Mai, 19.30 Uhr Gemeindesaal der Ev. Kirche, Bahnhofstr. 2, Wolfratshausen |
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| Schülerpreis 2012 | ||
| Wettbewerb für lokal- und regionalgeschichtliche Projekte | ||
| Kostenfrei. Anschließend ab ca. 20.30 Uhr nur für Mitglieder: Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. | ||
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Der Vorstand des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. hat beschlossen, regelmäßig einen Schülerpreis für herausragende Arbeiten zur Geschichte unserer Region zu verleihen, um Kinder und Jugendliche für Historisches zu begeistern. Alle Schulen des nördlichen Landkreises können sich am Wettbewerb beteiligen. Der Preis ist mit Buchpräsenten und 250 Euro dotiert. Zur erstmaligen Verleihung dieser Auszeichnung werden die prämierten Projekte im Rahmen einer kleinen Feierstunde vorgestellt. | |
| • Februar 2012 – Schreiben des HVW-Vorstands “An alle Rektorinnen und Rektoren der Schulen des Altlandkreises Wolfratshausen” | ||
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| Fr, 15. Juni, 19.30 Uhr Aula des Kollegs St. Matthias, Seminarplatz 3, Wolfratshausen/Waldram |
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| Der Dichter und die Nazis | ||
| Ernst Wiechert zum 125. Geburtstag | ||
| Kostenfrei. | ||
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Von 1936 bis 1948 lebte der Dichter Ernst Wiechert auf dem Gagert-Hof am Münsinger Berg. Dort wurde er im Mai 1938 von der Gestapo verhaftet und vorübergehend ins KZ Buchenwald gebracht. Nach seiner Rückkehr nach Wolfratshausen ging der Schriftsteller, der sich mutig für die Freilassung von Pastor Martin Niemöller eingesetzt hatte, in die innere Emigration. | |
| Zum 125. Geburtstag des Dichters wollen wir gemeinsam mit der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft sein Leben und Werk aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. | ||
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| So, 16. September, 14–16 Uhr Treffpunkt: Ammerland nach Vereinbarung |
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| Villen in Ammerland | ||
| Wanderung am Starnberger See mit Ursula Scriba | ||
| Kostenbeitrag 8 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl, nur für Mitglieder, mit Anmeldung bis 15. Juli unter: Tel.: 08171 – 34 59 05. E-Mail: info@histvereinwor.de | ||
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“Ammerland klingt wie Lummerland” und so ist es auch. Hier haben der Künstlerfürst Gabriel von Max mit seinen Söhnen, der Geisterbaron Albert von Schrenck-Notzing, der Maler Rösl, die Schriftstellerin Kadidja Wedekind, die Familie Steinheil, Vicco von Bülow, Percy Adlon und andere gelebt und mit ihren Villen und Häusern den Ort geprägt. Auch Künstler von heute wie Elisabeth Biron, Ernst Grünwald und Hans Neumann wirken hier und warten auf Entdeckung. | |
| Ursula Scriba, die Vorsitzende des Ostufer-Schutzverbandes, führt unter anderem zur Max-Villa, macht mit uns einen Besuch bei Bildhauer Hans Neumann und begleitet uns in den verwunschenen Garten der Baronin von Schrenck-Notzing. Danach kehren wir bei schönem Wetter im idyllischen Gastgarten der Fischerei Sebald ein. | ||
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| Do, 15. November, 19 Uhr Aula des Gymnasiums der Benediktiner des Klosters Schäftlarn |
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| 1250 Jahre Kloster Schäftlarn | ||
| Musikalischer Film- und Geschichtsabend mit Dr. Sybille Krafft und stellv. Schulleiter StD Reinhard Rosenbeck | ||
| Kostenfrei | ||
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Schäftlarn wurde im Jahr 762 gegründet und gehört zu den bayerischen Urklöstern. Nach der Schließung des Klosters während der Säkularisation verpflichtete König Ludwig I. von Bayern 1866 die Benediktiner zur Führung einer Lateinschule. Inzwischen werden im Sprachlichen und Humanistischen Gymnasium Schäftlarn rund 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. | |
| Dr. Sybille Krafft zeigt historische Filmaufnahmen und ihren BR-Dokumentarfilm “Rohrstock, Schwamm und Tintenfass. Kulturgeschichte der Schule in Bayern”, der u.a. in Schäftlarn gedreht wurde. Reinhard Rosenbeck berichtet über die Geschichte des Klosters. Es musizieren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. | ||
| Zur Einstimmung auf Schäftlarn empfehlen wir aus unserem jüngsten Buch Amboss, Zwirn & Flößerhack zwei Kapitel zu dort ansässigen Handwerkern: “Mit Grünspan am Hintern hinaus in die Welt – Der Kupferschmied Franz Voggenreiter” und “Zaumzeug und Nesselstoff – Der Raumausstatter Josef Heindl”. Unser Buch von 2007, Bandenkrieg und erste Liebe wiederum bringt viele Erinnerungen an frühe Schultage im Isar- und Loisachtal. | ||
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