Aktionshöhepunkte
| 2011 – Handwerkerfahrt | ||
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15.10.11 – Eine historische und kulinarische Rundreise mit Werkstattbesichtigungen Unser Buch “Amboss, Zwirn & Flößerhack” über das Handwerk im Isar- und Loisachtal ist ein großer Erfolg. Um den Leserinnen und Lesern einige der von uns porträtierten Betriebe in natura zeigen zu können, haben uns sechs Handwerksmeister ihre Werkstatt geöffnet und uns zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen. |
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| Wir besuchten die Angermühle und die Säcklerei Fröstl in Egling, die Metzgerei Großmann und die Bäckerei Wagner in Münsing, die Instrumentenfirma Meinl in Geretsried und die Schnapsbrennerei Schwaiger in Königsdorf . . . | ||
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| 2011 – Vor 50 Jahren: Wolfratshausen wird Stadt | ||
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24.9.11 – Eine historische Revue als unterhaltsamer Abend Historische Rückblicke, Kurzinterviews, Fotos, Filmausschnitte, Kabarett-, Musik- und Tanzeinlagen sowie Überraschungsgästen: die Big Band der Linde AG aus Pullach, die Kabarettisten Josef Brustmann und Claus Steigenberger, Hans Reiser vom BCF und Anton Deininger vom TSV Wolfratshausen. |
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| Das Damentrio “SolLuna” – Eva Greif, Heidrun Lubahn und Gabi Rau – mit Pianist Michael Prosinger, einige “flotte Sohlen” der Tanzschule Müller, die “First Lady” von 1961 samt Tasche und die 3. Bürgermeisterin Christine Noisser als “Ratschkatl” . . . | ||
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| 2011 – “Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren.” | ||
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21.7.11 – Ein Zeitzeugengespräch mit dem Musiker Coco Schumann Coco Schumann ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust. Sein Weg führte ihn vom Berliner Jazz-Underground zu den Ghetto-Swingers nach Theresienstadt, von Auschwitz nach Dachau. Bei Kriegsende ist er auf dem “Todesmarsch” bei Wolfratshausen befreit worden. |
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| Später emigrierte er nach Australien, kehrte aber mit dem Swing wieder nach Berlin zurück. Coco Schumann war in Deutschland der erste Profimusiker mit einer elektrischen Gitarre und wurde zu einer Jazz-Legende. Im Gespräch mit Dr. Sybille Krafft erzählt er von seinem bewegten Leben. Musikbeispiele und Filmausschnitte geben Einblick in sein künstlerisches Schaffen . . . | ||
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| 2010 – Amboss, Zwirn & Flößerhack | ||
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21.11.11 – Handwerk im Isar- und Loisachtal: Buchpräsentation als bunter Abend Musik, Interviews, Fotos, Filmausschnitte sowie Handwerk-Vorführungen. Mit dabei: Conny Schubert mit der Klasse 2d der Grundschule Weidach und der Glaskünstler Max Roderer. Die Königsdorfer Birnbaambuam sorgen für virtuose “Blechstimmung”. |
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| Der Friseur Christian Kotz gibt eine Probe seines Könnens. Weitere Gäste sind Gerhard Meinl als Chef der Musikinstrumentenmanufaktur Meinl, die Töpferin Conni Schmidtchen, die Klarinettenbauer Roland und Angelika Dörfler & Freunde . . . | ||
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2010 – Heimatgeschichte auf höchstem Niveau
Der Historische Verein Wolfratshausen – ein Paradebeispiel für gelungene Geschichtspflege im Ehrenamt – Wolfgang Pledl in Heft 1/2010 der Zeitschrift “Schönere Heimat” des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.
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| 2008 – Kulturgeschichtliche Floßfahrt | ||
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22.6.08 – Zur Geschichte der Flößerei auf Isar und Loisach Vom 12. Jh. bis zum Bau der Isartalbahn im Jahr 1891 war das Floß das wichtigste Transportmittel für Güter und Personen aus dem Oberland nach München. Auf einer Floßfahrt ganz anderer Art hat der Historische Verein an die alte Flößertradition des Isartales angeknüpft. |
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| Kultur und Landschaft entlang der Isar sind den Fahrgästen abwechslungsreich vorgestellt worden mit Geschichten und Referaten über die Flößerei, über das Isartal, über die Ortschaften und Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg nach München passiert werden, und bei einer Besichtigung des historischen Kraftwerkes im Mühltal . . . | ||
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| 2006 – Kulturgüter der Stadt erhalten | ||
| Leserbrief von Dr. Sybille Krafft und Bernhard Reisner zur Diskussion “Leben mit dem Denkmalschutz” am 15.9.06 |
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“Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen. Ziel ist, dafür zu sorgen, dass Kulturdenkmale dauerhaft erhalten und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden. Kulturgüter sind dauerhaft zu sichern. Denkmalschutz ist Kulturschutz. Die Bürger Wolfratshausens können nur hoffen, dass die Mitglieder des Bauausschusses den Inhalt unseres Denkmalschutzgesetzes kennen . . .” | |
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| 2005 – Karl Maldek – Ausstellung | ||
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30.4.05 – Rede von Dr. Sybille Krafft zur Eröffnung der Ausstellung Heute vor genau 60 Jahren, am 30. April 1945, war in Wolfratshausen und Geretsried der Krieg vorbei! Vorbei waren Wochen, Monate, ja letztlich Jahre der Angst, des Schreckens, der Schuld. Zurück lag eine Zeit, in der zuletzt auch hier fast täglich die Sirenen heulten . . . |
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| . . . Tiefflieger über den Ort jagten und die Menschen in Schutzräumen Zuflucht suchten und warteten – auf den nächsten Angriff, auf ein Ende des Krieges, auf ihren Tod. Der 30. April war damals ein Montag. In der Nacht hatte es geschneit, es war kalt. Noch im Morgengrauen schleppten sich die letzten Elendszüge der Dachauer KZ-Häftlinge durch die Straßen . . . |
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2005 – Karl Maldek – Text der Einladung zur Ausstellung
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| 2005 – Geschichte und Geschichten aus Nantwein | ||
| von Bernhard Reisner | ||
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Herzog Rudolf, der älteste Sohn Herzog Ludwigs des Strengen, residierte um 1286 auf der Wolfratshauser Burg. Er hatte den harten, ungerechten und raffgierigen Pfleger und Verwalter Ganter eingesetzt. Ganter verkehrte mit seinen Gefolgsleuten öfters in der Herberge und Schankwirtschaft “zum feurigen Lindwurm” in Wolfratshausen. |
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| Geführt wurde die Schänke von einer gottlosen Wirtin, dei bereits vier Mal verheiratet gewesen war und jedes Mal ihren Mann vergiftet hatte. Konrad Nantvin, ein Pilger aus dem Norden, kam 1286 durch Wolfratshausen und stieg in der besagten Herberge ab. Er wäre nicht weiter aufgefallen, hätte er neben seinem schlichten Pilgergewand nicht einen prächtigen Schimmel und eine offensichtlich gut gefüllte Geldkatze dabei gehabt . . . |
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| 2004 – Die Littig-Villa und das Dienstmädchen | ||
| Erzählungen der ehemaligen Hausangestellten Anni Riederauer (1909–2006) | ||
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“Ich hab keine schöne Kindheit gehabt”, beginnt die heute im Ortsteil Farchet lebende Seniorin. “Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt und aufgrund der engen wirtschaft- lichen Verhältnisse daheim, hat mich meine Mutter mit zwei Jahren zu Pflegeeltern nach Hofhaus bei Freilassing geben müssen. Obwohl meine Pflegeeltern keine eigenen Kinder hatten, ist es mir dort auch nicht besser ergangen.” |
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| Im Stadtbild Wolfratshausens stellt die Littig-Villa an der Beuerberger Straße eines der schönsten und interessantesten Bauwerke dar. Das großzügige Bürgerhaus wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von dem Rechtsanwalt Albert Littig (1868–1915) und seiner Ehefrau Auguste, geborene Bayer (1871–1916), erbaut. Nach dem frühen Tod der Eltern ging das Anwesen in die Hände der beiden Töchter Hedwig (1895–1973) und Hildegard (1898–1968) über. Die beiden Frauen haben nie geheiratet und lebten ein christliches Leben im Haus ihrer Eltern. In den Jahren von 1926 bis 1941 war in Traunstein geborene Anni Hintermaier, später verheiratete Riederauer, Dienstmädchen bei den Littigs . . . | ||
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