Historischer Verein Wolfratshausen e.V.
Kolpingplatz 1 • 82515 Wolfratshausen • Tel.: 08171–34 59 05
E-Mail: info@histvereinwor.de
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2017 – GEDENKEN AN DIE BÜCHERVERBRENNUNG – 1933



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Aktionshöhepunkte

HVW, Plakat zur Historischen Revue "Ärzte, Hexen, Handaufleger", 14.11.14

Plakat zur Historischen Revue "Ärzte, Hexen, Handaufleger" am 14.11.2014

Zum Reinschnuppern: Vorwort und Inhaltsverzeichnis des Buches
HVW, Fotos der Medizin-Revue, 14.11.14 Fotos der Revue!
 

PRESSE
12.11.14 – Das Gelbe Blatt – ph
Medizingeschichte mit Show
Historische Revue in der Loisachhalle zieht alle Register.
9.11.14 – merkur-online
Echte Ärzte, falsche Schwestern
Bei der Historischen Revue zur Medizingeschichte im Isar-Loisachtal stehen 60 ehrenamtlich Mitwirkende auf der Bühne.
7.11.14 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Matthias Köpf
Von Ärzten und Hexen
Der Historische Verein bringt ein Buch zur “Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal” heraus und stellt es mit einer groß angelegten Revue in der Loisachhalle vor.

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9.5.2014 – Kulturbühne Hinterhalt – Flyer
81 Jahre Bücherverbrennung
Benefizveranstaltung für das Projekt Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald

Ausführlicher Bericht von Peter Herrmann mit vielen Bildern auf oberland.de!

Im 5-Minuten-Takt lasen Prominente aus Werken verfemter AutorInnen, dazu gab es Musik, historische Informationen, einen Kurzfilm und ein bayerisch-jüdisch-türkisches Büffet. Angekündigt waren:
 
BaWa, Plakat 81 Jahre Bücherverbrennung   Die SchriftstellerInnen Amelie Fried, Peter Probst und Prof. Johano Strasser, der DP-Zeitzeuge und Raubgutforscher Leibl Rosenberg, der Filmemacher Walter Steffen, der Kabarettist Claus Steigenberger, der Musiker Josef Brustmann, der Laiendarsteller Hermann Paetzmann, der Aktionskünstler Wolfram Kastner, die Kulturschaffenden Lia Schneider-Stöckl und Traudl Bergau, der Präsident der Kath. Stiftungsfachhochschule Prof. Egon Endres, der ev. Gemeindepfarrer Dr. Theo Heckel, die RedaktionsleiterInnen aller regionalen Zeitungen sowie SchülerInnen des Gymnasiums Geretsried mit ihrem Direktor.

Pressestimmen auf www.badehauswaldram.de!

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Zum TAG DES OFFENEN DENKMALS 2013 am 8. September haben wir zwei weitere Veranstaltungen ins Programm genommen:

Wie jedes Jahr, so hat sich der Historische Verein Wolfratshausen auch in 2013 wieder an dieser nationalen Veranstaltungsreihe beteiligt, die diesmal unter dem Motto stand: Das unbequeme Denkmal. Dazu konnten wir in Kooperation mit dem Verein Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald sowie in Zusammenarbeit mit Kreisheimatpflegerin Maria Mannes folgende Veranstaltungen anbieten:

1. 11.30 Uhr: Rundgang durchs BADEHAUS in Waldram, Kolpingplatz 1–3
Eintritt frei, Spenden für das Erinnerungsprojekt waren erbeten.
Führung durch Mitglieder des Vereins Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald
Dabei wurde auch das Nutzungskonzept für den geplanten Ort der Begegnung und Erinnerung vorgestellt. Es gab Kaffee und selbstgebackenen Kuchen – der Erlös kam unserem Gedenkprojekt zugute.

HVW, Modell Badehaus Waldram-Föhrenwald

Modell BADEHAUS Waldram-Föhrenwald – Foto: © Justine Bittner

2. 19 Uhr: (Un)geliebtes Erbe – 40 Jahre Denkmalschutzgesetz
Vorführung des BR-Films von Dr. Sybille Krafft und anschl. Diskussionsrunde mit Denkmalexperten
Ort: Evangelisches Pfarrheim in Wolfratshausen

HVW, 8.9.13, Podiumsdiskussion Denkmaltag, ev. Kirche WOR

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, von li. nach re.: Dr. Norbert Göttler (Bezirksheimatpfleger),
Dr. Nikolaus Könner (Landesamt für Denkmalpflege), Ursula Scriba (Ostufer-Schutzverband),
Dr. Sybille Krafft, Josef Niedermaier (Landrat),
Helmut Forster (Bürgermeister Wolfratshausen) – Foto: © Dr. Kaija Voss”

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10.5.2013 – Kulturbühne Hinterhalt
80 Jahre Bücherverbrennung
Benefizveranstaltung für das Projekt Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald

Claus Steigenberger liest Kurt Tucholsky – und weitere Vorträge

HVW, Erlös Hinterhalt-Veranstaltung "80 Jahre Bücherverbrennung"

von li.: Andrea Weber, Nuray Kalkan, Dr. Sybille Krafft und Assunta Tammelleo

 
HVW, "80 Jahre Bücherverbrennung"   Pressemitteilung: Vierstelliger Spendenerlös fürs BadehausAndrea Weber, Kulturverein Isar-Loisach
Gelting – Nach der erfolgreichen Benefizveranstaltung “80 Jahre Bücherverbrennung” am 10. Mai im Hinterhalt, haben der Historische Verein und der Kulturverein Isar-Loisach nun den Kassensturz durchgeführt. Der Reinerlös, der der Initiative “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” zugute kommt, beträgt erfreuliche 5400 Euro. Erste Vorsitzende des Vereins Krafft: “Ich freue mich sehr über einen weiteren Baustein zur Finanzierung der Badehaus-Sanierung. Mit Kreativität und bürgerschaftlichem Engagement werden wir es schaffen.” Zu dieser beachtlichen Summe trugen als Hauptsponsoren die Städte Geretsried und Wolfratshausen mit jeweils 500 Euro bei. “Wir bedanken uns bei den beiden Bürgermeistern, Cornelia Irmer und Helmut Forster, die auf unbürokratischem Weg diese Benefiz-Lesung postwendend unterstützt haben”, bestätigt Andrea Weber vom Kulturverein Isar-Loisach. Zudem hat auch die Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen mit 500 Euro einen erheblichen Anteil dazu beigetragen.
Der restliche Spendenerlös setzt sich aus den Eintrittsgeldern der ausverkauften Veranstaltung mit rund 200 Gästen zusammen sowie aus dem Verkauf des israelisch-orientalisch-bayerischen Buffets, das von der Königsdorfer Backstube, der Landmetzgerei Hofherr aus Königsdorf und von dem israelischen Restaurant Cohen’s aus München kostenlos vorbereitet wurde. Für zehn Euro konnten sich die Besucher den ganzen Abend am Buffet bedienen. Besonderer Dank gilt den regionalen Künstlern und Veranstaltern, die für die Kulturgut-Verlosung Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten spendierten. Bei der Verlosung allein kamen rund 400 Euro zusammen.

Das Foto mit der Benefizsumme wurde in der Ausstellung “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” aufgenommen, die auf ihrer dritten Station z.Zt. in der Kulturbühne Hinterhalt jeweils noch bis zur Sommerpause bei Veranstaltungen zu sehen ist.

 
Einige der Mitwirkenden vom 10.5.13:

HVW, Hinterhalt, 10.5.13, Fotos der Veranstaltung

Weitere Bilder mit frdl. Zustimmung von Fenny Rosemann/oberland.de:

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HVW, BaWa, Ausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald" 2012–2013   11.11.–21.12.12 und 13.–31.1.2013
Die Kinder vom Lager Föhrenwald – Eine historische Fotodokumentation
Jüdisches Leben nach 1945 bei Wolfratshausen
Ein Projekt des Vereins Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V. in Kooperation mit dem Bezirk Oberbayern, Fachberatung Heimatpflege
Ort der Ausstellung: Fachberatung Heimatpflege, Maierhof Benediktbeuern – Michael-Ötschmann-Weg 4, 83671 Benediktbeuern
Öffnungszeiten: So 11–16 Uhr und Do 13–17 Uhr
Sonderführungen nach Vereinbarung; Eintritt frei, barrierefrei
Im Wolfratshauser Forst entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das größte und am längsten bestehende Lager für jüdische Displaced Persons in ganz Deutschland.
Heimatlos gewordene Juden aus Polen, Litauen, Russland, Rumänien und Ungarn warteten hier auf ihre Ausreise nach Israel oder hofften, in einem anderen Land ein neues Leben beginnen zu können. Sie bezeichneten sich selbst als “She’erit Hapletah”, was soviel bedeutet wie “Rest der Geretteten”.
Die Ausstellung zeigt weitgehend unbekannte Fotografien aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Dabei geben die historischen Bilddokumente einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Oberbayern.
 

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25.9.12 – Neue Vereinsgründung: www.badehauswaldram.de
 
Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald Logo   Wir möchten ein denkwürdiges Gebäude retten und darin einen Ort der Erinnerung und Begegnung schaffen, um unsere jüngste Geschichte attraktiv und zeitgemäß zu dokumentieren.
Der Flyer fürs BADEHAUS wurde ab Woche 43/12 ausgeliefert.
 

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2012 – merkur-online – Fotowettbewerb-Ergebnis
 
HVW Fototermin Badehaus Waldram 28.7.12
Schade, dass wir beim Fotowettbewerb nicht zum Zuge kamen, aber die Aktion hat uns dennoch viel Spaß gemacht. Für unser Projekt, das ehemalige jüdische Badehaus in Waldram zu retten, war der Fototermin ein voller Erfolg: Innerhalb von nur zwei Tagen ließen sich über 130 Menschen mobilisieren, um mit gezückten Werkzeugen ihre Unterstützung und Solidarität auszudrücken. Wir danken allen, die dabei mitgemacht haben! Und natürlich gratulieren wir den Gewinnern von ganzen Herzen.
Dr. Sybille Krafft
im Namen des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V.
 

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HVW, Sonnenuhr Burghausen   14.9.12
Denkmalnetz Bayern setzt sich bei Ministerpräsident Seehofer für die gebaute Geschichte ein: “Förderung der bayerischen Denkmallandschaft im ‘Bayerischen Kulturkonzept’ berücksichtigen!”
Pressemitteilung: Im geplanten Kulturkonzept die bayerische Denkmallandschaft fördern

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2012 – Schülerpreis
Wettbewerb für lokal- und regionalgeschichtliche Projekte
Der Vorstand des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. hat beschlossen, regelmäßig einen Schülerpreis für herausragende Arbeiten zur Geschichte unserer Region zu verleihen, um Kinder und Jugendliche für Historisches zu begeistern.
 
HVW Programm 2012 - Schülerpreis 2012 Alle Schulen des nördlichen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen können sich am Wettbewerb beteiligen. Der Preis ist mit Buchpräsenten und 250 Euro dotiert. Zur erstmaligen Verleihung dieser Auszeichnung wurden die prämierten Projekte am 9.5.2012 im Rahmen einer kleinen Feierstunde vorgestellt.
Februar 2012 – Schreiben des HVW-Vorstands “An alle Rektorinnen und Rektoren der Schulen des Altlandkreises Wolfratshausen”
Fotos der Preisverleihung am 9.5.12
Pressestimmen: 11.5.12 – merkur-online – Die Region unter der Lupe
 
DIE PREISTRÄGER: Isabel Ribeiro (16) aus Gelting (Montessori-Schule Dietramszell) wurde für ihre Facharbeit zur Jüdischen Mädchenschule in Wolfratshausen und für das ergänzende Architekturmodell der Schule ausgezeichnet. 
Antonio Mestekemper (18) aus München erhielt den Preis für seinen achtminütigen Audioguide zum Thema „Das Krankenhaus in Wolfratshausen – Vom Leprosenhaus zur heutigen Kreisklinik“.   Antonio Mestekemper, Isabel Ribeiro
 

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2011 – Handwerkerfahrt
 
HVW - Handwerkerfahrt 2011   15.10.11 – Eine historische und kulinarische Rundreise mit Werkstattbesichtigungen
Unser Buch “Amboss, Zwirn & Flößerhack” über das Handwerk im Isar- und Loisachtal ist ein großer Erfolg. Um den Leserinnen und Lesern einige der von uns porträtierten Betriebe in natura zeigen zu können, haben uns sechs Handwerksmeister ihre Werkstatt geöffnet und uns zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen.
Wir besuchten die Angermühle und die Säcklerei Fröstl in Egling, die Metzgerei Großmann und die Bäckerei Wagner in Münsing, die Instrumentenfirma Meinl in Geretsried und die Schnapsbrennerei Schwaiger in Königsdorf . . .
 

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2011 – Vor 50 Jahren: Wolfratshausen wird Stadt
 
HVW 50 Jahre Stadt Wolfratshausen   24.9.11 – Eine historische Revue als unterhaltsamer Abend
Historische Rückblicke, Kurzinterviews, Fotos, Filmausschnitte, Kabarett-, Musik- und Tanzeinlagen sowie Überraschungsgästen: die Big Band der Linde AG aus Pullach, die Kabarettisten Josef Brustmann und Claus Steigenberger, Hans Reiser vom BCF und Anton Deininger vom TSV Wolfratshausen.
Das Damentrio “SolLuna” – Eva Greif, Heidrun Lubahn und Gabi Rau – mit Pianist Michael Prosinger, einige “flotte Sohlen” der Tanzschule Müller, die “First Lady” von 1961 samt Tasche und die 3. Bürgermeisterin Christine Noisser als “Ratschkatl” . . .
 

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2011 – “Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren.”
 
HVW - Coco Schumann, Bernhard Reisner, Dr. Sybille Krafft   21.7.11 – Ein Zeitzeugengespräch mit dem Musiker Coco Schumann
Coco Schumann ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust. Sein Weg führte ihn vom Berliner Jazz-Underground zu den Ghetto-Swingers nach Theresienstadt, von Auschwitz nach Dachau. Bei Kriegsende ist er auf dem “Todesmarsch” bei Wolfratshausen befreit worden.
Später emigrierte er nach Australien, kehrte aber mit dem Swing wieder nach Berlin zurück. Coco Schumann war in Deutschland der erste Profimusiker mit einer elektrischen Gitarre und wurde zu einer Jazz-Legende. Im Gespräch mit Dr. Sybille Krafft erzählt er von seinem bewegten Leben. Musikbeispiele und Filmausschnitte geben Einblick in sein künstlerisches Schaffen . . .
 

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2010 – Amboss, Zwirn & Flößerhack
 
HVW - Buchpräsentation "Amboss, Zwirn & Flößerhack   21.11.11 – Handwerk im Isar- und Loisachtal: Buchpräsentation als bunter Abend
Musik, Interviews, Fotos, Filmausschnitte sowie Handwerk-Vorführungen. Mit dabei: Conny Schubert mit der Klasse 2d der Grundschule Weidach und der Glaskünstler Max Roderer.
Die Königsdorfer Birnbaambuam sorgen für virtuose “Blechstimmung”.
Der Friseur Christian Kotz gibt eine Probe seines Könnens. Weitere Gäste sind Gerhard Meinl als Chef der Musikinstrumentenmanufaktur Meinl, die Töpferin Conni Schmidtchen, die Klarinettenbauer Roland und Angelika Dörfler & Freunde . . .
 

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2010 – Heimatgeschichte auf höchstem Niveau
Der Historische Verein Wolfratshausen – ein Paradebeispiel für gelungene Geschichtspflege im Ehrenamt – Wolfgang Pledl in Heft 1/2010 der Zeitschrift “Schönere Heimat” des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.

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2008 – Kulturgeschichtliche Floßfahrt
 
HVW - Kulturgeschichtliche Floßfahrt 2008   22.6.08 – Zur Geschichte der Flößerei auf Isar und Loisach
Vom 12. Jh. bis zum Bau der Isartalbahn im Jahr 1891 war das Floß das wichtigste Transportmittel für Güter und Personen aus dem Oberland nach München.
Auf einer Floßfahrt ganz anderer Art hat der Historische Verein an die alte Flößertradition des Isartales angeknüpft.
Kultur und Landschaft entlang der Isar sind den Fahrgästen abwechslungsreich vorgestellt worden mit Geschichten und Referaten über die Flößerei, über das Isartal, über die Ortschaften und Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg nach München passiert werden, und bei einer Besichtigung des historischen Kraftwerkes im Mühltal . . .
 

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2006 – Kulturgüter der Stadt erhalten
Leserbrief von Dr. Sybille Krafft und Bernhard Reisner
zur Diskussion “Leben mit dem Denkmalschutz” am 15.9.06
Slideshow: Click!   “Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen. Ziel ist, dafür zu sorgen, dass Kulturdenkmale dauerhaft erhalten und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden. Kulturgüter sind dauerhaft zu sichern. Denkmalschutz ist Kulturschutz. Die Bürger Wolfratshausens können nur hoffen, dass die Mitglieder des Bauausschusses den Inhalt unseres Denkmalschutzgesetzes kennen . . .”
 

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2005 – Karl Maldek – Ausstellung
 
Karl Maldek, "ecce homines"   30.4.05 – Rede von Dr. Sybille Krafft zur Eröffnung der Ausstellung
Heute vor genau 60 Jahren, am 30. April 1945, war in Wolfratshausen und Geretsried der Krieg vorbei! Vorbei waren Wochen, Monate, ja letztlich Jahre der Angst, des Schreckens, der Schuld. Zurück lag eine Zeit, in der zuletzt auch hier fast täglich die Sirenen heulten . . .
. . . Tiefflieger über den Ort jagten und die Menschen in Schutzräumen Zuflucht suchten und warteten – auf den nächsten Angriff, auf ein Ende des Krieges, auf ihren Tod.
Der 30. April war damals ein Montag. In der Nacht hatte es geschneit, es war kalt. Noch im Morgengrauen schleppten sich die letzten Elendszüge der Dachauer KZ-Häftlinge durch die Straßen . . .
 

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2005 – Karl Maldek – Text der Einladung zur Ausstellung

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2005 – Geschichte und Geschichten aus Nantwein
von Bernhard Reisner
HVW - Hl. Nantovinus   Herzog Rudolf, der älteste Sohn Herzog Ludwigs des Strengen, residierte um 1286 auf der Wolfratshauser Burg. Er hatte den harten, ungerechten und raffgierigen Pfleger und Verwalter Ganter eingesetzt.
Ganter verkehrte mit seinen Gefolgsleuten öfters in der Herberge und Schankwirtschaft “zum feurigen Lindwurm” in Wolfratshausen.
Geführt wurde die Schänke von einer gottlosen Wirtin, dei bereits vier Mal verheiratet gewesen war und jedes Mal ihren Mann vergiftet hatte.
Konrad Nantvin, ein Pilger aus dem Norden, kam 1286 durch Wolfratshausen und stieg in der besagten Herberge ab. Er wäre nicht weiter aufgefallen, hätte er neben seinem schlichten Pilgergewand nicht einen prächtigen Schimmel und eine offensichtlich gut gefüllte Geldkatze dabei gehabt . . .
 

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2004 – Die Littig-Villa und das Dienstmädchen
Erzählungen der ehemaligen Hausangestellten Anni Riederauer (1909–2006)
HVW - Anni Riederauer, die "Farcheter Lady"   “Ich hab keine schöne Kindheit gehabt”, beginnt die heute im Ortsteil Farchet lebende Seniorin. “Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt und aufgrund der engen wirtschaft-
lichen Verhältnisse daheim, hat mich meine Mutter mit zwei Jahren zu Pflegeeltern nach Hofhaus bei Freilassing geben müssen. Obwohl meine Pflegeeltern keine eigenen Kinder hatten, ist es mir dort auch nicht besser ergangen.”
Im Stadtbild Wolfratshausens stellt die Littig-Villa an der Beuerberger Straße eines der schönsten und interessantesten Bauwerke dar. Das großzügige Bürgerhaus wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von dem Rechtsanwalt Albert Littig (1868–1915) und seiner Ehefrau Auguste, geborene Bayer (1871–1916), erbaut. Nach dem frühen Tod der Eltern ging das Anwesen in die Hände der beiden Töchter Hedwig (1895–1973) und Hildegard (1898–1968) über. Die beiden Frauen haben nie geheiratet und lebten ein christliches Leben im Haus ihrer Eltern. In den Jahren von 1926 bis 1941 war in Traunstein geborene Anni Hintermaier, später verheiratete Riederauer, Dienstmädchen bei den Littigs . . .
 

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